• The Wall Street Journal

BMW ruft weltweit 750.000 Fahrzeuge zurück

    Von MARKUS KLAUSEN

In einer der größten Rückrufaktionen der Unternehmensgeschichte holt BMW 750.000 Autos zurück in die Werkstatt. Betroffen seien die Modelle der Serien 1er, 3er, des kleinen Geländewagens X1 und des Sportwagens Z4, die zwischen März 2007 und Juli 2011 gebaut worden seien, sagte ein Unternehmenssprecher. Bei diesen Wagen könnte eine defekte Steckverbindung am Stromverteiler dazu führen, dass sich das Auto nicht öffnen lasse oder der Motor nicht starte.

Bei den Autos seien nur Modelle mit Benzinmotor und mit einer Sonderausstattung für heiße Länder betroffen. Die meisten Wagen müssen in den USA zurück in die Werkstatt - hier sind es insgesamt 500.000 Stück. In Japan sollen rund 100.000 Autos, in Kanada etwa 65.000 und in Südafrika rund 50.000 Autos zurückbeordert werden. Die Steckverbindung soll dabei getauscht werden. Unfälle habe es bisher nicht gegeben. In Deutschland und Europa seien keine Autos betroffen.

Der Münchener Autobauer hatte im März 2012 etwa 1,3 Millionen Wagen wegen Problemen bei der Batteriedeckel-Abdeckung zurück in die Werkstatt gerufen. Dabei waren Modelle der 5er- und 6er-Reihe aus den Baujahren 2003 bis 2010 betroffen. Es war die größte Rückrufaktion des Unternehmens, das im vergangenen Jahr mit der Kernmarke etwa 1,54 Millionen Wagen verkaufte.

Kontakt zum Autor: markus.klausen@dowjones.com

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