• The Wall Street Journal

US-Bürger mögen McDonald's

    Von BARBARA MILLNER
dapd

McDonald's-Filiale in London.

Die Fastfood-Kette McDonald's hat im Schlussquartal einen kleinen Endspurt hingelegt. Geholfen hat dem Unternehmen in einem allgemein schwierigen Umfeld seine breite Aufstellung und Angebotspalette. Dabei nahm der Umsatz in den USA, dem wichtigsten Markt des Hamburger-Bräters, leicht zu. Die Europäer hatten hingegen etwas weniger Appetit auf die Fastfood-Produkte. In naher Zukunft wird es schwieriger zu wachsen, warnte der Konzern.

Der Gewinn von McDonald's stieg im Zeitraum von Oktober bis Dezember um gut ein Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar, je Aktie verdiente das Unternehmen 1,38 Dollar. Analysten hatten fünf Cent weniger erwartet. Der Umsatz wuchs um knapp 2 Prozent auf nahezu 7 Milliarden Dollar. Die operative Marge liegt mit 31,6 Prozent leicht über dem Vorjahr.

Burger in Sibirien

Für das Jahr 2013 dämpft die Schnellrestaurantkette die Hoffnungen. Im Januar dürfte der Umsatz auf vergleichbarer Fläche sinken, nachdem er im Dezember bereits stagnierte. Zuletzt hatte McDonald's für den Oktober einen Umsatzrückgang gemeldet, den ersten binnen neun Jahren.

Fastfood in den USA

Für Präsidentschaftskandidaten gilt: Besuche in den Genusstempeln des Volkes sind Pflicht. Burger, Eiscreme und reichlich Kalorien inbegriffen.

Zu der vergleichbaren Fläche zählt McDonald's solche Schnellrestaurants, die seit mindestens 13 Monaten in Betrieb sind. Dem einst nahezu unangreifbaren Burger-Bräter ist die Konkurrenz auf den Fersen. Auch sie hat inzwischen ihr Angebot ausgebaut.

In diesem Jahr will McDonald's seine Big Mac, Cheeseburger und Pommes in weiteren Restaurants verkaufen. Geplant sei die Eröffnung von 1.500 bis 1.600 Verkaufsstätten. Investiert werden sollen etwa 3,2 Milliarden Dollar. Jüngst hat sich der Konzern bis nach Sibirien vorgewagt.

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