• The Wall Street Journal

Frankreichs Dilemma in Afrika

    Von DAVID GAUTHIER-VILLARS und DREW HINSHAW
Agence France-Presse/Getty Images

Bewohner laufen durch ein ausgebombtes Camp im malischen Diabaly: Mali ist nicht das einzige Land in Afrika, in dem französische Soldaten aktiv sind.

Seit einem Jahrzehnt versucht Frankreich vergeblich, seine militärische Präsenz in Afrika abzubauen. Trotz des erklärten Zieles des Landes, sich von den Konflikten auf dem Nachbarkontinent im Süden zu distanzieren, geraten die Franzosen immer tiefer in die Auseinandersetzungen hinein. Jüngstes Beispiel für das Dilemma der Regierung in Paris ist der Feldzug in Mali.

Am Dienstag erhielt Frankreich für seinen Einsatz in Mali finanzielle Hilfszusagen seitens der Europäischen Union. Seit Anfang der Woche sind weitere 2.000 französische Soldaten in dem westafrikanischen Land eingetroffen. Sie trugen dazu bei, einen Vorstoß islamistischer Kämpfer zurückzuschlagen, die von der Terrorgruppe al-Qaida unterstützt werden.

Doch Mali ist nicht das einzige Land in Afrika, in dem französische Soldaten aktiv sind. Vor wenigen Wochen erst entsendete die Regierung in Paris Elitekämpfer in die Zentralafrikanische Republik und nach Somalia.

Frankreich steckt in Afrika in einer Zwickmühle. Der Wunsch, sich aus den Auseinandersetzungen auf dem Kontinent herauszuhalten, wird immer wieder von der Realität konterkariert. Ende des vergangenen Jahres hatte der französische Staatspräsident François Hollande Abgeordneten aus dem Senegal noch beschieden, er werde die Länder Westafrikas in ihrem Kampf gegen die Islamisten in Mali und der Wüste Sahara lediglich logistisch und bei der Ausbildung ihrer Soldaten unterstützen. Truppen werde er nicht entsenden, hatte er betont.

Nur wenige Wochen später jedoch kämpfen französische Soldaten auf malischem Boden. Nachdem französische Soldaten am Montag die Städte Diabali und Douentza aus den Händen islamistischer Rebellen befreiten, erklärte Hollande, er sei bereit, sich auf einen langwierigen Krieg gegen einen Gegner einzustellen, dem auch der tödliche Angriff auf eine abgelegene Gasförderanlage in Algerien in der vergangenen Woche zur Last gelegt wird, bei dem mindestens 37 Ausländer ums Leben kamen.

"Nur Frankreich konnte über diese Intervention entscheiden und sie umsetzen", sagte Hollande in der vergangenen Woche während einer Rede in Dubai.

Am Dienstag sagte die EU zu, ihre finanzielle Hilfe zu erhöhen, um die Aufständischen in Mali zurückzuschlagen. In Aussicht gestellt wurden 50 Millionen Euro, um ein Kontingent an Soldaten unter afrikanischer Führung zu unterstützen. Außerdem wurden dem westafrikanischen Land Entwicklungshilfegelder über bis zu 250 Millionen Euro versprochen. Die Entsendung von Soldaten boten die europäischen Verbündeten Frankreichs allerdings nicht an.

Dem Mali-Einsatz waren vor Kurzem bereits andere afrikanische Missionen Frankreichs vorausgegangen. Am 26. Dezember schickte Hollande Elitesoldaten in die Zentralafrikanische Republik. Dort waren Rebellengruppen der Hauptstadt Bangui gefährlich nahegekommen. Und während Hollande am 11. Januar den Marschbefehl nach Mali erteilte, war ein französisches Hubschrauberkommando gleichzeitig in Somalia unterwegs. Der Versuch, eine französische Geisel zu befreien, schlug allerdings fehl.

Die jüngsten Interventionen geben einer grundlegenden Frage neue Nahrung, die sich Frankreich stellen muss: Ist es der früheren Kolonialmacht überhaupt möglich, sich aus der Rolle des Beschützers einer Ansammlung fragiler Staaten in heikler Verfassung zu befreien?

"Seien wir mal ehrlich", sagt Michel de Bonnecorse, der von 2002 bis 2007 eine Gruppe von Diplomaten im Pariser Elysée-Palast vertrat, die sich Afrikanische Zelle nennt. "Wir halten sehr starke Verbindungen zu unseren schwächeren Brüderstaaten aufrecht. Wir sind immer noch ihr Beschützer."

Unter Hollande und seinen zwei Vorgängern an der Spitze des Staates hat die französische Regierung versucht, die Rolle des Patriarchen abzustreifen, die ein Vermächtnis aus Jahrhunderten der Kolonialherrschaft ist. Schon vor den verheerenden Auswirkungen der europäischen Finanzkrise auf die Haushaltslage hatte Paris verkündet, kein Geld - und auch kein Verlangen - mehr zu haben, in den afrikanischen Ländern die Polizei zu spielen. Vielmehr sollten die ehemaligen Kolonien größere Eigenverantwortung übernehmen, lautete der Wunsch. Seit 2008 hat Frankreich nach und nach afrikanische Militärstützpunkte etwa im Senegal geschlossen.

dapd

Ein Mann begrüßt die im malischen Niono eintreffenden französischen Soldaten.

Trotzdem sind Frankreichs Soldaten immer noch im Tschad, in Gabun und Dschibuti im Dauereinsatz und zeigen in mindestens fünf anderen afrikanischen Ländern Präsenz. Die schnelle Einsatztruppe, mit der Frankreich auf dem Kontinent aufwarten kann, ist unübertroffen. Die Franzosen werden zwar neuerdings mit starker Konkurrenz aus China, Amerika und Deutschland konfrontiert, wenn es darum geht, das enorme wirtschaftliche Potenzial Afrikas zu heben. Dennoch bleibt das Land in einer einzigartigen Ausgangsposition, um auf Sicherheitskrisen in afrikanischen Ländern zu reagieren.

In den ersten Tagen der Mali-Intervention übten sich die französischen Oppositionsführer im Schulterschluss mit Staatschef Hollande. Seit der Geiselnahme in Algerien, die die Militanten als Racheakt für die Präsenz französischer Soldaten in Mali angezettelt haben wollen, mehren sich allerdings die kritischen Stimmen. Die Franzosen fürchten, zum Hauptziel der Dschihadisten zu werden.

Frankreich sei verpflichtet, die vorrückenden Islamisten daran zu hindern, den Zusammenbruch Malis herbeizuführen, sagt Hollande. Aufständische, die geschworen hätten, französischen Interessen zu schaden, müssten aufgehalten werden. "Was werden wir mit den Terroristen tun?" hatte er in der vergangenen Woche in Dubai gefragt und darauf selbst die Antwort gegeben: "Wir werden sie vernichten."

Frankreich hofft darauf, dass die neuen Finanzhilfen der EU für die afrikanischen Truppen es den französischen Soldaten erlauben werden, bei dem Feldzug stärker unterstützend zu wirken.

Die Sicherheitslage in Afrika ist explosiv und unbeständig. Eine Ansammlung an Machthabern unterschiedlichster Couleur waltet über eine äußerst junge Bevölkerung - das Durchschnittsalter auf dem Kontinent beträgt gerade einmal 19 Jahre.

Frankreich hat schon häufiger die Führungsrolle bei Konflikten übernommen.

Frankreich hat bei Krisen der jüngeren Vergangenheit bereits des Öfteren die Führungsrolle übernommen, und wurde deswegen prompt kritisiert. Länder wie etwa Südafrika beschwerten sich, die westlichen Mächte zögen militärische Lösungen diplomatischen Verhandlungen vor.

Hollandes Vorgänger Nicolas Sarkozy hatte behauptet, Frankreich habe in Libyen und der Elfenbeinküste interveniert, um Zivilisten und nicht etwa Geschäftsinteressen zu schützen. Und auch Hollande stimmt in diesen Tenor mit ein, wenn er sagt, der jüngste Einsatz französischer Soldaten ziele nicht darauf ab, den Zugriff Frankreichs auf Afrika dauerhaft zu sichern. Vielmehr wolle das Land seinen Verbündeten beistehen.

Im März 2011 hatte Frankreich unter Präsident Sarkozy Luftangriffe auf Libyen angeführt. Die Regierung in Paris vertrat den Standpunkt, Muammar al-Gaddafi habe den Anspruch verwirkt, legitimes Oberhaupt des afrikanischen Landes zu bleiben. Frankreich werde die Rebellengruppen unterstützen, hatte Sarkozy damals angekündigt.

Einen Monat später ordnete Sarkozy an, französische Soldaten, die an der Elfenbeinküste stationiert waren, sollten mithelfen, Laurent Gbagbo zu verhaften. Der Staatspräsident des westafrikanischen Landes verweigerte seinen Rücktritt, obwohl er nach UN-Angaben bei der Wiederwahl gescheitert war. Der Konflikt wurde beigelegt, nachdem französische Soldaten Rebellen Geleitschutz gegeben hatten, während sie in den Präsidentenpalast von Gbagbo eindrangen. Der Machthaber hatte sich dort in einem alten Tunnel versteckt, der den Palast mit der französischen Botschaft verbindet. Der ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste wurde dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag überstellt. Ihm soll der Prozess wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gemacht werden.

"Die Afrikaner müssen selbst die Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen", sagte Hollande in der vergangenen Woche in Dubai. "Aber Frankreich ist ihr Freund."

Nach der Kolonialzeit behielt Frankreich Militärstützpunkte in Afrika

Die Afrikaner selbst sind uneins, wie sie die französischen Interventionen auf ihrem Boden beurteilen sollen. Der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, der Gbagbo 2011 im Amt nachfolgte, begrüßt die Stationierung französischer Truppen in seinem Land. Sie trügen dazu bei, die Sicherheitslage zu stabilisieren. "Damit habe ich überhaupt kein Problem", sagte er jüngst in Paris. "Der Elfenbeinküste fehlt ohnehin das Geld, um dafür aufzukommen."

Outtaras politischer Gegenspieler Paul Koffi Koffi sieht das allerdings ganz anders. Er war unter Gbagbo Verteidigungsminister der Elfenbeinküste. Er nennt das Eingreifen Frankreichs "eine der größten Ungerechtigkeiten der Weltgeschichte". Schließlich hatte ihn die Intervention auch das Ministeramt gekostet.

Nachdem die afrikanischen Kolonien Frankreichs Anfang der sechziger Jahre ihre Unabhängigkeit erlangt hatten, unterzeichnete Frankreich mit den meisten der Länder Verteidigungsabkommen, die es den Franzosen ermöglichten, auf dem Kontinent Militärstützpunkte beizubehalten. Um die Interessen Frankreichs in Afrika zu steuern, schuf der damalige Staatspräsident Charles de Gaulle die Afrikanische Zelle, die ihm direkt unterstand.

Als erster Chef der Zelle diente Jacques Foccart, der sich den Spitznamen "Monsieur Afrique" verdiente. Er nutzte die französischen Truppen auf dem afrikanischen Kontinent, um dort politische Führer zu installieren, bei denen er von einer frankreichfreundlichen Gesinnung ausgehen konnte. So ebnete er französischen Unternehmen einen Weg, sich Öl- oder andere Rohstoffgeschäfte zu sichern.

Frankreich unterhält immer noch ausgedehnte Geschäftsinteressen in Afrika. Der staatliche französische Atomkraftwerksbetreiber Areva bezieht einen großen Teil seines Urans von Minen, die die Firma in Niger unterhält. Außerdem besitzt Areva beträchtliche Abbaurechte in der Zentralafrikanischen Republik. Bei Total, die im Jahr 2000 Elf Aquitaine übernommen hatte, entfallen 28 Prozent der Ölproduktion auf Afrika. Aber der Ansturm chinesischer, indischer, deutscher und amerikanischer Konkurrenten in den vergangenen zehn Jahren hat den französischen Firmen zugesetzt und ihre Wettbewerbsposition vor Ort geschwächt. Der Anteil Frankreichs an den Gesamtimporten Afrikas ist 2010 auf 8,9 Prozent eingebrochen gegenüber 16,2 Prozent im Jahr 2000. Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil Chinas an den Importen auf 12,5 Prozent nach zuvor 3,4 Prozent erhöht, wie aus Daten hervorgeht, die die französische Forschungsgruppe CEPII erstellt hat.

Viele Länder lösen sich vom afrikanischen Erbe

Auch im Sprachgebrauch zeichnet sich ein Wandel und eine Ablösung vom französischen Erbe ab. Einige Länder sind mittlerweile vom Französischen abgerückt und zum Englischen übergegangen, der Lingua franca des Handels und des Kommerzes. Und an den afrikanischen Universitäten werden Kurse in Mandarin immer beliebter. Der Präsident von Gabun, Ali Bongo Ondimba, dessen Vater während seiner 41-jährigen Präsidentschaft als Gewährsmann für die Beziehungen zwischen Frankreich und Afrika galt, kündigte im vergangenen Jahr an, in dem Land neben Französisch auch Englisch zur zweiten Amtssprache zu erheben.

Auch viele andere Vertreter einer neuen Generation afrikanischer Politiker fühlen sich Frankreich längst nicht mehr so eng verbunden wie ihre Vorgänger. Im vergangenen Jahr gaben die Wähler im Senegal dem Präsidenten Abdoulaye Wade den Laufpass. Der Demokrat war in Frankreich ausgebildet worden und ist mit einer Französin verheiratet. Die Wähler zogen stattdessen Macky Sall als Präsidenten vor. Der 51-jährige, gelernte Mineralölgeologe nennt ein Haus in Houston sein Eigen und spricht Amerikanisch mit texanischen Akzent.

Frankreich hat zwar noch nicht alle seine Soldaten aus dem Senegal abgezogen, doch seine Unternehmen werden dort zunehmend verdrängt. Im Jahr 2008 sicherte sich zum Beispiel die DP World aus Dubai einen Vertrag mit 25-jähriger Laufzeit, um den Hafen der Hauptstadt Dakar auszubauen und zu betreiben, der seit dem 19. Jahrhundert als wichtige Anlaufstelle französischer Schifffahrtslinien fungiert hatte.

Andere Vertreter der früheren Kolonien halten Frankreich wiederum die Treue. Dass Frankreich angesichts der derzeitigen Sicherheitsprobleme zögerlich interveniere, sei kein Neokolonialismus, sagen sie.

Dioncounda Traore, der Präsident von Mali, ist froh über jeden französischen Soldaten, den er am Flughafen der Hauptstadt Bamako begrüßen kann. In der vergangenen Woche, als französische Kampfflugzeuge durch den malischen Luftraum donnerten und französische Soldaten eingriffen, nachdem malische Regierungstruppen ihre Posten islamistischen Aufständischen überlassen hatten, ließ Traore den gerade eingetroffenen französischen Kämpfern aufspielen. Während sich eine malische Blaskappelle mit schlecht gestimmten Instrumenten durch einen Marsch quälte, hieß Präsident Traore die Verstärkung aus Frankreich willkommen: "Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Ich bin sicher, dass durch ihre Anwesenheit hier ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen Afrika und Frankreich aufgeschlagen wird."

—Mitarbeit: Gabriele Parussini und Naftali Bendavid

Kontakt zu den Autoren: redaktion@wallstreetjournal.de

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