• The Wall Street Journal

Chinas Industrie gewinnt an Kraft

    Von RICHARD SILK
[image] Associated Press

Chinas Einkaufsmanager sind frohen Mutes, ein Zeichen, dass sich die Erholung des Landes fortsetzt.

Die chinesische Industrie erstarkt weiter. Im Januar stieg der HSBC -Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe auf 51,9 von 51,5 Punkte im Vormonat und erklomm damit den höchsten Stand seit zwei Jahren, wie die Großbank HSBC Holdings in einer ersten Veröffentlichung mitteilte. Damit setzte sich die jüngste Reihe von Wirtschaftsdaten fort, die darauf weisen, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt auf einem guten Weg ist.

Der Einkaufsmanagerindex notierte den dritten Monat in Folge im Wachstumsbereich. Werte über 50 Punkte zeigen ein Wachstum an, Zahlen darunter deuten auf eine Schrumpfung. "Das positive Momentum dürfte sich in der ersten Jahreshälfte fortsetzen", sagte Li Wei, China-Ökonom von Standard Chartered. "Das allgemeine Gefühl derzeit lässt einen vermuten, dass das Wachstum zunimmt, zumindest in den ersten beiden Quartalen."

Allerdings schaffte es der Subindex für die Exportaufträge mit einem kleinen Anstieg auf 50,1 von 49,2 Zähler im Vormonat nur denkbar knapp in den positiven Bereich. "Trotz der flauen Auslandsnachfrage sollte die chinesische Erholung in den nächsten Monaten durch die vom Binnenmarkt getriebene Lageraufstockung an Dynamik gewinnen", merkte HSBC-Chefökonom für China, Qu Hongbin, an.

Erholung dürfte an Dynamik gewinnen

Die erste Veröffentlichung des HSBC-Einkaufsmanagerindex basiert auf 85 bis 90 Prozent der Antworten, die auf die HSBC-Umfrage jeden Monat eingehen. Rund eine Woche später werden die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht.

Der Einkaufsmanagerindex ist ein viel beachtetes Konjunkturbarometer für die gesamtwirtschaftliche Lage. Für den Index werden Manager, die für ihre Unternehmen im Einkauf tätig sind, zur aktuellen Geschäftslage ihrer Betriebe befragt. Dabei werden wichtige Kenngrößen wie Auftragslage, Produktion, Exportaufträge, Beschäftigung und Einkaufspreise erhoben.

—Mitarbeit: Andreas Plecko

Kontakt zum Autor: redaktion@wallstreetjournal.de

Copyright 2012 Dow Jones & Company, Inc. Alle Rechte vorbehalten

Dieses Textmaterial ist ausschließlich für Ihre private, nicht kommerzielle Nutzung. Die Verbreitung und die Nutzung dieses Materials unterliegt unserem Abonnentenvertrag und ist urheberrechtlich geschützt.

Berliner Gründer

  • [image]

    Zu Besuch bei deutschen Start-ups

    Ständig wird über sie berichtet, ihre Dienste werden von Millionen genutzt: Deutsche Start-ups müssen sich vor der Konkurrenz aus den USA längst nicht mehr verstecken. Das zeigt auch ein Blick auf die Büros der jungen Firmen. Wir haben Onefootball, Eyeem, Wooga, Amorelie, Mymuesli, Researchgate und Outfittery in Berlin besucht.

  • [image]

    Die schlimmsten Stau-Städte der Welt

    Für alle deutschen Autofahrer im Stau gilt: Es geht noch schlimmer. Der Navigationsgeräte-Hersteller TomTom hat die Fahrzeiten in den Metropolen verglichen. Wir stellen die Stau-Hochburgen der Welt vor.

  • [image]

    Die Welt in Bildern: 23. Juli

    Sommerlaune in Schanghai, Pappmänner in Peru, Durchhalteparolen bei der Tour de France und ein Seiltänzer über den Dächern von Bangkok - schauen Sie sich unsere Fotos des Tages an!

  • [image]

    Einmal zum Mond und zurück

    Am 20. Juli 1969 gewannen die USA das Wettrennen zum Mond gegen die Sowjetunion. Die US-Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin setzten als erste Menschen einen Fuß auf den Mond. Ein Rückblick in Bildern.

  • [image]

    Die Chinesen lieben das Nickerchen im Möbelhaus

    Chinesen mögen es, an merkwürdigen Plätzen ein Schläfchen zu machen. Neu ist dieses Phänomen nicht. Ein Fotograf hat sich nun aber erstmals auf die Lauer gelegt und das seltsame Verhalten bei Ikea in Peking dokumentiert.

  • [image]

    Der neue Villen-Boom in Berlin

    „Arm, aber sexy" war gestern. Heute zeigt Berlin wieder Luxus. Besonders die Altbauvillen im Südwesten der Hauptstadt erleben derzeit eine neue Blütezeit.

Erwähnte Unternehmen