• The Wall Street Journal

Die Vergewaltigung, die Indien veränderte

Die Geschichte des Opfers von Neu-Delhi

    Von KRISHNA POKHAREL und SAURABH CHATURVEDI in Gorakhpir,Indien, VIBHUTI AGARWAL in Dehradun und TRIPTI LAHIRI in Neu Delhi
Agence France-Presse/Getty Images

Die tödliche Vergewaltigung einer jungen Inderin hat das Land in Aufruhr versetzt. Auch Männer protestieren gegen die Missachtung von Frauen in der indischen Gesellschaft.

Es ist kurz vor Weihnachten in der indischen Hauptstadt, früh am Nachmittag. Eine junge Frau ruft bei einem Freund an. Sie will sich mit ihm treffen. „Wach auf, wach auf", ruft sie ihm durchs Telefon zu. „Es ist schon sehr spät - ein Uhr." Die beiden verabreden sich miteinander. Und so beginnt ein harmloser Ausflug, der mit ihrem gewaltsamen Tod enden wird, einem Verbrechen, das am Ende nicht nur ganz Indien, sondern die ganze Welt erschüttert.

Die beiden treffen sich im angesagten Einkaufszentrum Select Citywalk. Dort findet sich die Jugend von Neu-Delhi ein, um Kleinigkeiten zu erstehen und einen Vorgeschmack auf den Glanz zu genießen, den der wirtschaftliche Aufschwung Indiens auch ihnen verspricht.

Die junge Frau, die von ihrer Familie liebevoll "Bitiya", also Tochter, gerufen wird, bewundert einen langen Mantel in einer Auslage, erzählt der Freund später in einem Interview. Den würde er ihr gern später kaufen, hatte er gedacht. Die beiden gehen ins Kino und schauen sich den Film „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" an. Sie sitzen auf denselben Plätzen, auf denen sie auch schon „Gullivers Reisen" angesehen hatten.

Indien kann nicht länger wegsehen

Wenige Stunden später werden die beiden Freunde, nackt und blutüberströmt, aus einem privaten Bus auf eine Landstraße gestoßen. Beide waren brutal mit einer Eisenstange attackiert worden, berichtete die Polizei. Die 23-Jährige war so schwer vergewaltigt worden, dass sie zwei Wochen später ihren schweren Verletzungen erlag. Sie starb am 29. Dezember in einem Krankenhaus in Singapur.

Associated Press

Ein Polizeibeamter ordnet vor dem Distrikgericht in Neu-Delhi den Verkehr, vor dem sich die fünf Angeklagten verantworten müssen.

Tripti Lahiri/The Wall Street Journal

Nahe dieser Stelle wurden die Opfer von den Businsassen nackt und blutüberömt abgelegt.

Reuters

Gewalt gegen Frauen ist in Indien derart verbreitet, dass Abteile und ganze Züge für sie reserviert sind, um das Reisen sicherer zu machen. Hier eine Szene aus einem Zug nahe der Metropole Mumbai.

Ihr gewaltsamer Tod hat ganz Indien gezwungen, innezuhalten und wahrzunehmen, wie es um die Gesellschaft bestellt ist. Wahrzunehmen, welchen Gefahren Frauen hier ausgesetzt sind, sei es auf den Straßen der Hauptstadt oder auf den Wegen eines abgelegenen Dorfes. Trotz aller Fortschritte bei der Liberalisierung der Lebensformen und trotz zunehmender wirtschaftlicher Prosperität. Das Leben der beiden Opfer verkörperte den modernen indischen Traum einer ganzen Generation. Es ist der Traum aufzusteigen und sich und sein Leben verändern zu können. Millionen junger Inder jagen im nach.

Das Wall Street Journal hat Bruchstücke des Lebens der getöteten jungen Frau rekonstruiert und dazu ihre Familie, Freunde und auch den jungen Mann befragt, der bei ihr war, als sie gequält und geschlagen wurde. Der 28-jährige Softwareingenieur konnte im Krankenhaus behandelt und mittlerweile entlassen werden, befindet sich aber immer noch in ärztlicher Behandlung. Den Namen der Frau nennen wir nicht.

Die junge Frau kommt aus bescheidenen Verhältnissen. Ihre Familie stammte aus einer Kaste von Landarbeitern. Ihr Vater arbeitet mittlerweile auf dem Flughafen und verdient umgerechnet rund 130 Dollar im Monat. Sie sei entschlossen gewesen, als erste in ihrer Familie beruflich Karriere zu machen, berichten Freunde und Verwandte.

Und sie war kurz davor, dieses Ziel auch zu erreichen. Sie hatte sich für einen mehrjährigen Physiotherapiekurs in einer Stadt am Fuß des Himalaya-Gebirges eingeschrieben. Um sich die Ausbildung leisten zu können, habe sie nachts in einer Outsourcing-Firma gearbeitet und von Indien aus Kanadiern bei der Klärung ihrer Hypothekenangelegenheiten geholfen.

Vertreterin einer Generation, die vom Aufstieg träumt

Als sie endlich eigenes Geld verdiente und auch etwas zur Seite legen konnte, habe sie viel Spaß dabei gehabt, sich auszumalen, wofür sie es ausgeben könnte, erinnert sich ihr Freund. Zuletzt habe sie mit einem Samsung-Smartphone geliebäugelt. Und eines Tages wollte sie sich einen Audi zulegen. „Ich will ein großes Haus bauen, ein Auto kaufen, ins Ausland gehen und dort arbeiten", habe sie oft gesagt.

Anfang der Woche mussten fünf der Männer, die sie mutmaßlich vergewaltigt und getötet haben, zum ersten Mal vor einem Gericht in Neu-Delhi erschienen. Ihre Gesichter versteckten sie hinter grauen Wollmützen. Alle fünf müssen sich wegen Entführung, Vergewaltigung und Mord und weitere Delikte verantworten. Sollten sie schuldig gesprochen werden, müssten sie mit der Todesstrafe rechnen. Einem sechsten mutmaßlichen Angreifer wird aus Altersgründen vor einem Jugendgericht der Prozess gemacht.

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Die Familie der jungen Frau stammt ursprünglich aus Ballia im ländlich geprägten indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Sie seien vor etwa dreißig Jahren auf der Suche nach „einem besseren Leben" in die Hauptstadt Delhi gezogen, erzählt ihr Vater. Er habe dreizehn Jahre lang als Mechaniker in einer Haushaltsgerätefabrik gearbeitet.

Dann habe er sich selbstständig gemacht und zehn Jahre lang in Eigenregie Spannungsmeßgeräte zusammengebaut. Auch als Wachmann in einem Krankenhaus sei er schon tätig gewesen. Vor etwa drei Jahren fand er eine Anstellung in der Abfertigung am Flughafen. Um für die Ausbildung seiner Tochter und ihrer beiden jüngeren Brüder, die jetzt 15 und 17 Jahre alt sind, aufkommen zu können, verkaufte er die Hälfte eines kleinen Grundstücks.

Die Familie lebt in Mahavir Enclave an einem nicht einmal zwei Meter breiten Weg, der von einer heruntergekommen Straße abzweigt. Sie wird von Schuhgeschäften, Apotheken und Schmuckgeschäften gesäumt. Hier wohnen hauptsächlich Migranten, die als Bauarbeiter Apartmenthäuser für die erblühende Mittelschicht von Neu-Delhi hochziehen.

Ihre Brüder erzählen von den Kissenschlachten, die sie sich mit ihrer älteren Schwester geliefert hätten. Sie war zierlich, nur 1,60 Meter groß und etwa 40 Kilo schwer. Aber in der Schule kam keiner so schnell an ihr vorbei. Sie verdiente sich Taschengeld, indem sie anderen Kindern Nachhilfe gab. „Sie war der hellste Kopf in der Klasse", sagt eine Schulfreundin, die sich nur als Nisha vorstellt.

Ein Medizinstudium war nicht finanzierbar

Eigentlich wollte Bitiya Ärztin werden. Aber ihr Vater konnte die Studiengebühren nicht aufbringen und auch keinen passenden Kreditbürgen finden, den eine Bank verlangt hätte, um ein Ausbildungsdarlehen zu gewähren. Doch am Sai Institute of Paramedical and Allied Sciences in der Stadt Dehradun an den Ausläufern des Himalaya-Gebirges bot sich ihr eine Alternative: ein Physiotherapiekurs über viereinhalb Jahre, der erschwinglicher war. Im November 2008 schrieb sie sich ein. Wer die Schule absolviert hat, hat Aussichten auf ein Monatsgehalt von fast 30.000 Rupien. Das ist mehr als vier Mal so viel wie ihr Vater verdient.

Sie besuchte den Unterricht von 12 bis 17 Uhr, berichten Dozenten und Freunde. Um ihre Studiengebühren zu finanzieren, arbeitete sie nachts in einem Call Center in der Schicht von 19 Uhr bis vier Uhr am Morgen. Dort beantwortete sie die Fragen kanadischer Bankkunden zu ihren Hypotheken und leitete ein Team von Mitarbeitern, sagen Freunde und Familienangehörige. Das Unternehmen konnte nicht ausfindig gemacht werden.

Als sie an die Schule in Dehradun gekommen sei, habe sie zunächst "introvertiert und fügsam" gewirkt und einfache, traditionelle Kleider getragen, sagt Bhawna Ghai, ein Professor an dem Institut und Leiter des Fachbereichs Physiotherapie. Doch je länger der Kurs dauerte, desto stärker habe sie sich geöffnet. Sie verließ das Studentenwohnheim und bezog mit zwei Freundinnen eine Wohnung. Später begann sie, Tanzvorführungen am College zu moderieren und sich mit Choreographie zu beschäftigen.

Sie habe gut Englisch gesprochen und Bücher regelrecht verschlungen. Besonders die Romane von Sidney Sheldon hatten es ihr angetan, erinnern sich ihre College-Freunde. Ganz begeistert sei sie auch von dem Bestseller „One Night @ the Call Center" gewesen. Darin beschreibt der indische Erfolgsautor Chetan Bhagat das Leben von sechs Angestellten einer solchen Telefonzentrale.

Geld war immer ein Thema. Ihr Studium mit ihren Nachtschichten zu vereinbaren, sei sehr anstrengend gewesen, sagen Freunde. „Sie schlief nachts nur zwei Stunden", berichtete Sheen Kaur, eine ihrer Mitbewohnerinnen. Insgesamt zahlte sie rund 3.300 Dollar Studiengebühren.

Eine lebenslustige junge Frau

Mit der Zeit hatte sie einen Sinn für Mode entwickelt. Wenn sie in einem Laden Kleider entdeckte, die sie sich nicht leisten konnte, ging sie auf die Basare und stellte sich dort eine ähnliche Garderobe zusammen, erzählt ihr Bruder. Und Schuhe habe sie gesammelt, eine ganze Kollektion habe sie besessen, mit einer Vorliebe für hochhackige Pumps.

Im vergangenen Oktober kehrte sie nach Neu-Delhi zurück, um nach einer ehrenamtlichen Praktikumsstelle zu suchen. Das Praktikum war für den Abschluss ihres Physiotherapiekurses vorgeschrieben.

Am 16. Dezember, dem Tag des Überfalls, traf sich die Familie zuhause zum Mittagessen. Die junge Frau hatte zusammen mit ihrer Mutter gekocht. Es gab Pfannkuchen mit Joghurt und dazu Bohnen und Puri-Brot. Die Geschwister alberten herum und versuchten, sich dabei auszustechen, dem Vater heimlich einen Bissen vom Teller zu stehlen.

Nach dem Mittagessen machte sich ihr Vater auf den Weg zum Flughafen, erinnert sich einer der Brüder. Seine Schicht begann um zwei Uhr nachmittags. Anschließend sei seine Schwester aufgebrochen, um sich mit ihrem Freund im Einkaufszentrum zu treffen, so wie sie es zuvor am Telefon ausgemacht hatten. Die beiden seien seit Jahren miteinander befreundet, aber kein Paar gewesen, sagt der Bruder.

Im Einkaufszentrum sei ihm aufgefallen, dass sie sich Strähnen ins Haar hatte machen lassen - weiß, golden und rot, erinnert sich der Softwareingenieur. Sie fragte ihn, wie er ihre neue Frisur fände. „Sieht ganz gut aus", habe er geantwortet, um ihre Gefühle nicht zu verletzen. Richtig begeistert sei er davon nicht gewesen. Allerdings sagte er ihr, dass sie ihm zu dünn vorkomme. Doch das habe sie zurückgewiesen. „Eine Menge Leute mühen sich ab, um eine solche Figur zu bekommen", habe sie geantwortet.

Der Film „Life of Pi" habe ihr sehr gut gefallen, sagt ihr Freund. Für den Rückweg nahmen sie sich eine motorisierte Rikscha, um mit dem billigen Taxi auf drei Rädern nach Munirka an der südlichen Hauptausfallstraße von Delhi zu gelangen. Von dort aus lässt sich ihre Wohnung bequem per Bus erreichen.

Die Täter trafen sich beim Feiern

Am selben Abend feierten, rund acht Kilometer entfernt in einem Slum namens Ravi Dass mit rund 300 Häusern, die Brüder Ram und Mukesh Singh eine Party. Sie servierten Hühnerfleisch und tranken Alkohol, wie die Polizei berichtete. Ram war der Fahrer eines Privatbusses.

Im Lauf des Abends gesellte sich Vinay Sharma zu ihnen. Nach Polizeiangaben arbeitet der junge Mann als Hilfskraft in einem Fitnessstudio in der Nachbarschaft. Er verdient 40 Dollar im Monat. Seine Mutter Champa Devi sagte aus, er habe zuhause ferngesehen, als sein Freund, der Obstverkäufer Pawan Gupta, vorbeigekommen sei. Die beiden seien schließlich bei den Gebrüdern Singh gelandet, die in der Nähe in einer engen Gasse wohnen, erklärte die Polizei.

Die Gruppe, der ein weiterer Mann und ein Jugendlicher angehörten, habe laut Polizei beschlossen, den Bus, den Ram Singh fuhr, für eine „Schwarzfahrt" zu nutzen. Um etwa 21.15 Uhr hielt Singhs Bus an der Haltestelle, wo Bitiya, die junge Frau, und ihr Freund warteten. Die Männer im Bus boten ihnen an, sie bis nach Dwarka in der Nähe der Wohnung der Frau mitzunehmen, berichtete die Polizei.

Vier der mutmaßlichen Täter benahmen sich so, als seien sie reguläre Passagiere, erinnert sich der Softwareingenieur. Einer von ihnen sammelte zwanzig Cents pro Fahrschein ein. Der andere Mann lenkte den Bus.

Die Angeklagten begannen, die Frau mit anzüglichen Kommentaren zu belästigen, erzählt ihr Freund. Es kam zum Streit. Mehrere Männer hätten mit einer Eisenstange auf ihn eingeschlagen und er habe das Bewusstsein verloren.

Nach den Ermittlungen der Polizei wurde die junge Frau hinten im Bus vergewaltigt, während das Fahrzeug unter anderem durch das Nobelviertel Vasant Vihar gelenkt wurde, in dem sich Botschaften befinden und vor allem Ausländer wohnen. Nach rund 40 Minuten habe der Bus an einer Straße neben einer Reihe billiger Hotels mit Neonbeleuchtung und Namen wie Star, Venus und Highway Crown angehalten, die vor allem von Reisenden in der Nähe des Flughafens aufgesucht werden.

Erst eine dreiviertel Stunde später ist die Polizei da

Dort warfen die Männer im Bus die beiden Freunde nackt an den Straßenrand auf einen staubigen Streifen getrockneten Grases, berichteten die Polizei und der junge Mann. Seine Freundin war kaum noch bei Bewusstsein. Er selbst blutete aus einer Wunde am Kopf, konnte sich jetzt aber aufrecht halten. Er winkte mit beiden Armen und rief um Hilfe, während die Autos an ihnen vorbeifuhren. Mehr als zwanzig Minuten lang habe niemand angehalten, sagt er.

Zwei Angestellte der Firma DSC, die die Schnellstraße erbaut hat und sie betreibt, seien die ersten gewesen, die den beiden Opfern gegen 22 Uhr zu Hilfe kamen, berichten mehrere Menschen, die in der Gegend arbeiten. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab. Einer der DSC-Mitarbeiter habe die Polizei verständigt, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Wenige Augenblicke später bestieg ein Manager eines der benachbarten Hotels sein Motorrad, um nach Hause zu fahren. Der stämmige 28-Jährige fuhr zunächst am Ort des Geschehens vorbei. Doch dann bemerkte er, dass dem Mann Blut über das Gesicht lief und kehrte um.

Er habe angeboten, ihnen eine Flasche Wasser und ein Bettlaken aus seinem Hotel zu holen, damit sie sich bedecken konnten, während sie auf die Polizei warteten, sagte er in einem Interview. Einer der DSC-Mitarbeiter gab der jungen Frau einen Pullover und ihrem Begleiter ein Hemd. Rund 45 Minuten, nachdem die beiden aus dem Bus gestoßen worden waren, traf die Polizei ein.

Die Polizisten brachten die junge Frau in das Krankenhaus Safdarjung, das etwa 13 Kilometer entfernt liegt. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt fing die Familie der jungen Frau an, nervös zu werden. Normalerweise sei Bitiya abends immer gegen 20.30 Uhr wieder nach Hause gekommen, sagt ihr Bruder. „Wir machten uns wirklich große Sorgen. Aber uns blieb ja nichts anderes übrig, als zu warten." Er rief die beiden auf ihren Mobiltelefonen an - ohne Erfolg.

Gegen 23.15 Uhr meldete sich die Polizei telefonisch bei der Familie. Die junge Frau sei in einen Unfall verwickelt gewesen, wurde ihnen mitgeteilt. Der Vater raste zusammen mit einem Nachbarn auf einem Motorrad ins Krankenhaus. „Uns wurde bang ums Herz", sagt ihr Bruder. „Wir rechneten mit dem Schlimmsten."

—Mitarbeit: Preetika Rana, Amol Sharma und Aditi Malhotra in New Delhi

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