• The Wall Street Journal

Französischer Stromriese EDF muss kräftig sparen

    Von GERALDINE AMIEL

Der französische Energiekonzern EDF tritt auf die Kostenbremse. Der Versorger will seine Schulden abbauen und sich mehr Spielraum für Investitionen verschaffen. Dazu werden allein in diesem Jahr eine Milliarde Euro eingespart. In den beiden darauf folgenden Jahren sollen noch weitere Einsparungen dazu kommen.

Der größte Atomverstromer der Welt muss Milliarden für die Wartung und Aufrüstung seiner Atomreaktoren in Frankreich bereithalten und außerdem große Summen in den Auf- und Ausbau Erneuerbarer Energien stecken. Außerdem hat EDF bis Ende 2012 bereits 39,2 Milliarden Euro an Schulden angehäuft - fast 6 Milliarden mehr als im Jahr zuvor.

Im vergangenen Jahr hat sich die Electricité de France SA, die sich zu 85 Prozent im Besitz des Staates befindet, besser geschlagen als erwartet. Unterm Strich verdiente EDF mit 4,22 Milliarden Euro 17 Prozent mehr als im Jahr davor und außerdem deutlich mehr als von Analysten mit 3,8 Milliarden erwartet.

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