• The Wall Street Journal

Fitch warnt USA vor Abstufung wegen Schuldenstreit

    Von JEANNETTE NEUMANN
dapd

Das Capitol in Washington: Die Ratingagentur Fitch warnt die USA vor dem Verlust der Bestnote.

Die Ratingagentur Fitch hat die USA vor einem Verlust der Bestnote AAA gewarnt. Eine Abstufung könne selbst dann erfolgen, wenn der Kongress entscheide, Zinszahlungen für Staatsschulden über die Zahlungen der Sozialversicherung zu stellen, erklärten die Kreditwächter. Dieser Fall könnte sich ergeben, wenn die gesetzliche Schuldengrenze nicht rechtzeitig erhöht und nur noch ein Teil der Rechnungen aus den laufenden Steuereinnahmen bezahlt wird. Eine Abstufung des Rating drohe auch dann, wenn der wachsende Schuldenberg nicht in Angriff genommen werde.

Am 31. Dezember 2012 hatten die USA die Schuldengrenze offiziell überschritten, verschiedene Manöver des Finanzministeriums können die Zahlungsunfähigkeit aber für einige Wochen hinauszögern. Dieser Spielraum dürfte zwischen Mitte Februar und Anfang März erschöpft sein.

Die Demokraten wollen eine Erhöhung der Schuldengrenze, ohne dies mit Ausgabensenkungen zu verknüpfen. Die Republikaner sehen die Schuldengrenze aber als gutes Druckmittel, um das Haushaltsdefizit und verschiedene Sozialausgaben zu senken.

Standard & Poor's hat den USA bereits im Sommer 2011 die höchste Note entzogen. Moody's hat mit einem solchen Schritt gedroht, sollte es nicht zu einer grundlegenden Änderung in der Schuldenpolitik kommen.

Kontakt zum Autor: redaktion@wallstreetjournal.de

Copyright 2012 Dow Jones & Company, Inc. Alle Rechte vorbehalten

Dieses Textmaterial ist ausschließlich für Ihre private, nicht kommerzielle Nutzung. Die Verbreitung und die Nutzung dieses Materials unterliegt unserem Abonnentenvertrag und ist urheberrechtlich geschützt.

Panorama

  • [image]

    Die Welt in Bildern: 1. August

    Schlangenzauber in Indien, ein japanischer Ballzauberer in Brasilien, ein bissiger Apfel-Protest in Polen und eine Abkühlung in Südkorea. Das und noch mehr gilt es heute in unseren Bildern des Tages zu entdecken.

  • [image]

    Tiere – Die Geheimwaffe der Tech-Konzerne

    Viele Produkte von Tech-Firmen sind schwer verständlich für Laien. Die Unternehmen haben es darum oft nicht leicht, für sich zu werben. Etliche setzen auf Tiere, um ihre Marke bekannt zu machen. Wir stellen 30 von ihnen vor.

  • [image]

    Die Welt in Bildern: 31. Juli

    Wasser marsch: in Frankreich spielten Kinder am Donnerstag an Springbrunnen, in Deutschland strömten Urlauber ins Freibad und in Indien trotzten Anwohner einem Wolkenbruch. Das und mehr zeigen unsere Fotos des Tages.

  • [image]

    Die teuersten Hotelstädte Europas

    Paris, London, Berlin, Lissabon: Im Sommer locken Städte die Urlauber. Bei den Zimmerpreisen sind die Unterschiede groß. Wir zeigen, wo Touristen sich das Hotel leisten können - und in welchen Städten die saftigsten Preise fällig werden.

  • [image]

    Zu Besuch bei deutschen Start-ups

    Ständig wird über sie berichtet, ihre Dienste werden von Millionen genutzt: Deutsche Start-ups müssen sich vor der Konkurrenz aus den USA längst nicht mehr verstecken. Das zeigt auch ein Blick auf die Büros der jungen Firmen. Wir haben Onefootball, Eyeem, Wooga, Amorelie, Mymuesli, Researchgate und Outfittery in Berlin besucht.

  • [image]

    Die schlimmsten Stau-Städte der Welt

    Für alle deutschen Autofahrer im Stau gilt: Es geht noch schlimmer. Der Navigationsgeräte-Hersteller TomTom hat die Fahrzeiten in den Metropolen verglichen. Wir stellen die Stau-Hochburgen der Welt vor.

  • [image]

    Der neue Villen-Boom in Berlin

    „Arm, aber sexy" war gestern. Heute zeigt Berlin wieder Luxus. Besonders die Altbauvillen im Südwesten der Hauptstadt erleben derzeit eine neue Blütezeit.