• The Wall Street Journal

Google-Manager Schmidt verkauft riesiges Aktienpaket

    Von SCOTT THURM

Googles Chairman Eric Schmidt will innerhalb eines Jahres Aktien für rund 2,5 Milliarden US-Dollar verkaufen. Damit würde er sich von gut 40 Prozent seines Aktienbestands trennen.

Schmidt wolle insgesamt 3,2 der 7,6 Millionen von ihm gehaltenen Anteile an Google abgeben, hatte das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde geschrieben. Die Aktie des US-Suchmaschinenanbieters schloss am Freitag bei 785,37 Dollar.

Reuters

Googles Chairman Eric Schmidt will innerhalb eines Jahres Aktien für rund 2,5 Milliarden US-Dollar verkaufen.

Hintergrund der geplanten Transaktion sei Schmidts langfristige Strategie, sein Vermögen zu diversifizieren und über liquide Mittel zu verfügen.

Ein Google-Sprecherin nannte die Pläne eine routinemäßige Streuung des Vermögens. Schmidt bleibe dem Unternehmen weiterhin vollständig verbunden.

Der 57-Jährige, der 2001 als Vorstandschef bei Google eingestiegen war, hatte bereits im vergangenen Jahr mit einem ähnlichen Plan rund 1,8 Millionen Aktien im Wert von etwa 1,2 Milliarden Dollar versilbert, wie aus Daten von InsiderInsights.com hervorgeht.

Setzt er die Pläne für 2013 vollständig um, wird Schmidt seine Google-Beteiligung binnen zwei Jahren mehr als halbiert haben. Dann würde er noch 1,3 Prozent der ausstehenden Google-Aktien halten im Vergleich zu 2,3 Prozent Ende Dezember 2012. Gleichzeitig kontrolliert er aber 5 Prozent der Stimmrechte, da einige seiner Aktien mit Mehrfach-Stimmrechten ausgestattet sind.

Das Magazin Forbes hat das Vermögen von Schmidt im September 2012 auf rund 7,5 Milliarden Dollar beziffert. Damit lag er auf Rang 45 der reichsten US-Bürger. Er hatte sich im April 2011 als Chief Executive zurückgezogen und war auf die Position des Google-Chairmans gewechselt.

Kontakt zum Autor: redaktion@wallstreetjournal.de

Copyright 2012 Dow Jones & Company, Inc. Alle Rechte vorbehalten

Dieses Textmaterial ist ausschließlich für Ihre private, nicht kommerzielle Nutzung. Die Verbreitung und die Nutzung dieses Materials unterliegt unserem Abonnentenvertrag und ist urheberrechtlich geschützt.

Haus der Woche

  • [image]

    Australische Villa im Zeichen des Drachens

    Feurig kommt dieses Luxusanwesen im australischen Melbourne daher: Auf dem Dach wacht ein mächtiger Terrakotta-Drache und im Haus lodern Dutzende Kaminfeuer. Die Ausstattung mit Tennisplatz, Pool und ausgiebigen Ländereien lässt es jedem Australien-Fan warm ums Herz werden.

  • [image]

    Panini-Sticker: Höhepunkte aus 40 Jahren

    Zur Weltmeisterschaft im eigenen Land kamen 1974 die ersten Panini-Klebebilder in Deutschland auf den Markt, inzwischen haben sie Kultstatus. Ein Rückblick auf 40 Jahre Fußballgeschichte.

  • [image]

    Alt, neu, kurios und nicht chancenlos – Parteien zur Europawahl

    In Deutschland sind 25 Parteien zur Europawahl zugelassen. Neben den etablierten Bundestagsparteien können sich die Wähler für eine Menge kurioser Alternativen entscheiden – von der Christlichen Mitte bis zur Bayernpartei. Da die 3-Prozent-Hürde gefallen ist, haben die Kleinen sogar eine Chance.

  • [image]

    Die Welt in Bildern: 15. April

    Wilde Tulpen in Afghanistan, Wasserfontänen in China, der Vollmond über Schanghai und Ordensbrüder mit wunden Füßen in Spanien. Das und mehr zeigen unsere Fotos des Tages.

  • [image]

    Die furchterregendste Gondelfahrt der Welt

    Was Besuchern den Angstschweiß auf die Stirn treibt, ist für die Einwohner der georgischen Stadt Tschiatura Alltag. Die Seilbahnen aus der Stalin-Zeit an den Hängen des Kaukasus fahren trotz Rost noch immer.

  • [image]

    Diese Länder sind die Wachstums-Stars

    Die Weltwirtschaft gewinnt weiter an Schwung. Wachstums-Impulse kommen aus den Industrieländern, auch aus Europa. Die höchsten Wachstumsraten sitzen aber woanders. Wir zeigen Ihnen, wo die Wirtschaft am stärksten boomt.

  • [image]

    Wie sich die Nasdaq seit dem Tech-Crash verändert hat

    Vor gut 14 Jahren begann in den USA die Tech-Blase zu platzen. Jetzt bewegt sich der Nasdaq Composite wieder auf dem Niveau von damals. Ist das ein Grund zur Sorge? Wir zeigen, was sich seitdem an der Nasdaq verändert hat und was das für Anleger heute bedeutet.

  • [image]

    Die bestverdienenden Bankenchefs der Welt

    Das vergangene Jahr hat sich für die Chefs der internationalen Großbanken wieder gelohnt. Doch auch in der Liga der Großverdiener gibt es deutliche Klassenunterschiede. Wir haben aufgelistet, wer wie viel erhalten hat.

Erwähnte Unternehmen