Dienstag, 3. Juli 2012, 12:17 Uhr

Mexico-Stadt erlebt eine Renaissance

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Eine Polizistin regelt den Verkehr im Wohngebiet Coyoacán in Mexico-Stadt. Während in anderen Städten des Landes sich rivalisierende Drogenbanden blutige Kämpfe liefern, bleibt Mexiko-Stadt weitgehend davon verschont. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Fußgänger schlendern am Soumaya-Museum vorbei. Die Kunstgalerie auf sechs Stockwerken ist das neue Wahrzeichen der Hauptstadt. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Das Soumaya-Museum beherbergt eine Sammlung von Skulpturen von Rodin und von Bildern Alter Meister. Sie gehört dem Telekom-Magnaten Carlos Slim. Der reichste Mann Mexikos ließ neben dem Museum auch ein großes Einkaufszentrum bauen. Kritiker bemängeln, dem Areal fehle die Infrastruktur. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Pendler überqueren am Abend den Paseo de la Reforma, die Hauptschlagader der Stadt. Der derzeitige Bürgermeister Marcelo Ebrard sperrt die Straße immer sonntags für den Verkehr. Dann wird sie von Spaziergängern und Radfahrern erobert. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Fahrgäste verabschieden sich mit dem Metrobus in den Feierabend. Den Bussen sind feste Fahrbahnen zugewiesen. Errungenschaften wie diese seien einer Reihe progressiver Bürgermeister zu verdanken, die mehr als ein Jahrzehnt in Erneuerungsprojekte gesteckt hätten, sagen die Hauptstadtbewohner. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Familien kaufen in Coyoacán Luftballons. Als erster zukunftsorientierter Bürgermeister machte sich 1997 der ehemalige Präsidentschaftskandidat Cuauhtemoc Cardenas ans Werk. Er war der Gründer der linksgerichteten mexikanischen Partido de la Revolucion Democratica (PRD). Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Bei der Wahl am 1. Juli stimmten die Wähler für Miguel Mancera, den Kandidaten der Partei. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Ein Mann leiht sich im Viertel La Condesa ein Fahrrad der Stadt aus. Mancera will das Angebot an öffentlichen Fahrrädern von derzeit 1200 auf 4000 ausbauen. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Ein Paar im Viertel San Jerónimo in Mexico-Stadt. Bei den Präsidentschaftswahlen unterlag der Kandidat der PRD, Andrés Manuel López Obrador, dem neuen Präsidenten Enrique Peña Nieto von der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Bautrupps arbeiten an einer neuen U-Bahn-Linie. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Acht Millionen Menschen leben innerhalb der Stadtgrenzen. In den umliegenden Gebieten kommen noch einmal 13 Millionen Bewohner hinzu. Bauarbeiter erneuern die Linie 12 der Metro. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Fahrgäste verlassen den Metrobus. Die Busflotte verkehrt auf ihnen eigens zugewiesenen Fahrbahnen und hält an ausgewählten Haltestellen. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Als López Obrador Bürgermeister war, ließ er die Autobahn am südlichen Stadtrand ausbauen. Stadtentwickler hatten eigentlich den öffentlichen Nahverkehr erweitern wollen und kritisierten den Schritt. Dominic Bracco II/Prime for The Wall Street Journal

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Mit dem Sieg von Miguel Angel Mancera bleibt die Hauptstadt in der Hand der PRD. Wenn seine sechsjährige Amtszeit im Jahr 2018 zu Ende geht, wird die Partei die Geschicke der Stadt 21 Jahre in Folge bestimmt haben. Associated Press

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Am Wahltag sagt Beatriz Paredes von der PRI, dass sie in keiner der Umfragen vorne liegt. Sie war Manceras gefährlichste Konkurrentin. Associated Press