Aktualisiert Dienstag, 10. Januar 2012, 19:17 Uhr

Deutsche Neuheiten in Detroit

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Die Daimler-Tochter Mercedes–Benz stellt in Detroit die komplett neue Version des Luxus-Sportcoupés SL vor. Der neue SL ist zum ersten Mal fast vollständig aus Aluminium gefertigt und ist deshalb bis zu 140 Kilogramm leichter als der Vorgänger Daimler

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Zwar sind die Motoren stärker, gleichzeitig verbraucht das Auto deshalb aber bis zu 30% weniger. Das Flaggschiff, der Achtzylinder SL 500, leistet 435 Pferdestärken und benötigt für den Sprint von Null auf Hundert Kilometer pro Stunde gerade einmal 4,6 Sekunden – acht Zehntel weniger als das alte Modell. Daimler

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Der neue SL kann seit Mitte Dezember bestellt werden, das „Einstiegsmodell" SL 350 ist ab gut 93.500 Euro erhältlich. Daimler

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BMW feiert in Detroit die Premiere der sechsten Generation der 3er-Limousine, die als meistverkauftes Premium-Fahrzeug der Welt gilt. Die 3er-Baureihe ist die volumenstärkste der Bayern: Seit Einführung der ersten Generation im Jahr 1975 wurden insgesamt mehr als 12,5 Millionen 3er-Limousinen, -Kombis, -Cabrios und -Coupés verkauft. BMW

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Der Preis für die Im Februar auf den Markt kommende neue Limousine liegt je nach Motorisierung zwischen rund 35.500 EUR und etwa 43.500 EUR. Das Auto ist etwas größer als der Vorgänger, bietet mehr Platz und technische Finessen wie ein Head-Up-Display, ist aber trotzdem leichter und verbraucht weniger Kraftstoff. Im Frühjahr 2012 soll die Modellpalette durch weitere Varianten wie den Kombi, das Cabrio und das Coupé ergänzt werden. BMW

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Im Herbst wird es dann auch eine Vollhybrid-Version des neuen 3ers geben. Vom Band rollt der Wagen in München, Regensburg und Rosslyn (Südafrika) sowie Shenyang (China). Insgesamt steckt BMW mehr als 1 Mrd EUR in die Standorte, um diese fit für die neue Generation des 3ers zu machen. BMW

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Die BMW-Marke Mini präsentiert auf der „North American International Motor Show" das jüngste Mitglied ihrer Familie: den Roadster. Der erste offene Zweisitzer in der Produktpalette der Briten verfügt über ein Textilverdeck, das sich manuell öffnen und schließen lässt. BMW

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Im Vergleich zum offenen Viersitzer ist der Roadster bei ansonsten ähnlichen Maßen flacher, was ihm zu einer sportlichen Optik verhilft. Zur Markteinführung in den USA, dem wichtigsten Mini-Markt, wird der Roadster in drei Motorvarianten angeboten, wobei das Leistungsspektrum vom 121 Pferdestärken bis zu 208 Pferdestärken reicht. BMW

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Die mittlere Variante beschleunigt in 8,7 Sekunden von Null auf 60 Meilen in der Stunde und verbraucht im EU-Testzyklus durchschnittlich 5,7 Liter Benzin auf hundert Kilometern. Mit der Markteinführung des Roadster wächst die Mini-Familie auf mittlerweile sechs Mitglieder an. BMW

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Die Stuttgarter Sportwagenschmiede Porsche stellt der Weltöffentlichkeit in Detroit die Cabrioversion des 911ers vor. Die Vereinigten Staaten sind der mit Abstand wichtigste Markt für das Modell. Porsche

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Dank des Einsatzes von unter anderem Magnesium bei der Verdeckkonstruktion wiegt und verbraucht die offene Ikone trotz höherer Leistung weniger. Im Heck des 911 Carrera Cabrio arbeitet ein 3,4-Liter-Boxermotor mit 350 Pferdestärken, der offene 911 Carrera S hat einen 3,8-Liter-Sechszylindermotor mit 400 Pferdestärken. porsche

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Beide Modelle verbrauchen laut Tests weniger als zehn Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Die neuen Carrera Cabriolets werden in Deutschland Anfang März eingeführt. Die kleinere Version ist ab gut 100.500 Euro erhältlich, für die Sportversion müssen Kunden knapp 115.000 Euro hinblättern. Porsche

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Audi feiert auf der North American International Autoshow in Detroit die Messepremiere der überarbeiteten A4-Modellreihe. AUDI

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Der A4, der mit dem 3er-BMW und der C-Klasse von Mercedes-Benz konkurriert, ist der Bestseller der Ingolstädter. Seit dem Start der ersten Generation wurden mehr als zehn Millionen A4 verkauft. Audi

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Europas größter Autobauer Volkswagen wird auf der Messe die Hybridversion des Jetta präsentieren. Der Jetta ist das mit Abstand wichtigste Auto von VW in den USA. Volkswagen

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Inklusive der sportlicheren Version wurden in den Vereinigten Staaten 2011 knapp 177.500 Jettas verkauft, ein Zuwachs von fast 44 Prozent. Damit steht der Jetta für mehr als die Hälfte der Gesamtverkäufe von VW in den USA ausmacht. Volkswagen