Aktualisiert Donnerstag, 20. September 2012, 04:58 Uhr

Diese Konzerne brauen unser Bier

International ist die Bierbranche mächtig in Bewegung. Wir zeigen Ihnen die 21 nach Brauvolumen größten Bierkonzerne der Welt. (Quelle: Barth-Haas Group)

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Platz 21:
Die Radeberger Gruppe ist der einzige Konzern aus der Biertrinkernation Deutschland, der es in diese Auswahl geschafft hat. Sie produziert an 16 Standorten. Die gleichnamige Brauerei nahe Dresden ist nur einer von ihnen. Zur Tochter des Oetker-Konzerns gehören die Marken Jever, Berliner Kindl und Stuttgarter Hofbräu. 1,3 Milliarden Liter hat das Unternehmen 2011 abgefüllt. dapd

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Platz 20:
Asia Pacific Breweries ist der Bierbrauer, nach dem es die Heineken-Gruppe derzeit dürstet. Kein Wunder: Das Tiger-Bier der Gruppe aus Singapur kommt in Indonesien oder Malaysia auf einen Marktanteil von fast 50 Prozent. Und während die Asiaten immer mehr Bier trinken, herrscht auf Europas Biermärkten Katerstimmung. Reuters

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Platz 19:
In Brasilien laufen von der Petropolis-Gruppe Biermarken wie Itaipava oder Black Princess aus dem Hahn. Selbst Biere der Marke Weltenburger Kloster darf Petropolis brauen – der Konzern hat sich von der deutschen Klosterbrauerei die Rechte gesichert. Petropolis

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Platz 18:
San Miguel ist der größte Lebensmittelkonzern Südostasiens. Konzernsitz ist Manila auf den Philippinen. Der Konzern, der vor über hundert Jahren von einem Spanier gegründet wurde, hat Lizenzen für die bekannten Biermarken Miller, Löwenbräu und Carlsberg – und für Coca Cola. Das Bier mit dem Namen San Miguel ist das Flaggschiff-Produkt der Philippinen. San Miguel

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Platz 16:
Die chinesische Chongquing-Gruppe braut das in der Volksrepublik beliebte Shancheng-Bier. Knapp ein Drittel der Anteile hält der dänische Carlsberg-Konzern. Offenbar ein lukratives Investment – die Dänen haben in Asien Durst auf mehr, wie sie gerne erzählen.
Chongquing

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Platz 17:
In Venezuela dominiert Polar den Markt mit ihrer gleichnamigen bekanntesten Marke. Der Konzern produziert auch Snacks, Limonade und Eis. Im Jahr 2011 braute Polar 1,8 Milliarden Liter Bier. Polar

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Platz 15:
Schincariol kommt mit Marken wie Nova Schin, Eisenbahn und Glacial im Heimatland Brasilien auf einen Marktanteil von insgesamt 14 Prozent. 1,9 Milliarden Liter pro Jahr beträgt der Ausstoß der Gruppe. Leonardo Lang - CC 2.5

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Platz 14:
Die Gold Star Beer Group aus dem chinesischen Henan ist über das Internet kaum zu finden. Aber auf dem Heimatmarkt verkaufen die Brauer kräftig – so viel, dass sie mit 20 Milliarden Litern immerhin für ein Prozent der weltweit hergestellten Biermenge verantwortlich sind. Elizabeth Dalziel/AP/dapd

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Platz 13:
Die Kirin-Gruppe stellt mit dem gleichnamigen Lager die älteste Biermarke Japans her. Auch den Vertrieb ausländischer Biere wie Budweiser oder Heineken hat die Gruppe in Japan im Griff. Sie produziert allein im Heimatland 20,3 Milliarden Liter. Kirin

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Platz 12:
Asahi-Bier schmeckt eher dezent. Damit macht die gleichnamige Gruppe nicht nur im Heimatland Japan, sondern in vielen Ländern Asiens kräftigen Umsatz. Asahi

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Platz 11: Der Getränkekonzern Diageo ist aus der Fusion zwischen Grand Metropolitan und der Guinness-Gruppe entstanden. Bei Spirituosen ist sie mit Marken wie Gordon’s Gin oder dem Captain Morgan Rum weltweit die Nummer eins. Beim Bier ist sie für die irischen Weltmarken Guinness und Kilkenny bekannt. AP Charles Dharapak/AP/dapd

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Platz 10:
Das Efes-Bier kennt so ziemlich jeder, der schon in der Türkei war. Der Marktführer aus Istanbul exportiert auch kräftig in europäische Länder, auch nach Deutschland. Der Konzern steht für 2,3 Milliarden Liter Bierproduktion im Jahr 2011.

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Platz 9:
Die französische Groupe Castel ist vor allem für Wein bekannt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehört ihr aber der afrikanische Brauer BGI, mit dem sie dort in 20 Ländern fast 2,5 Milliarden Liter an den Mann gebracht haben. Matthew Black CC 2.0

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Platz 8:
Yanjing ist die staatliche Brauerei Chinas. Verkaufsschlager ist das gleichnamige Lager. Das kostet in China etwa so viel wie in Deutschland Mineralwasser – so rannen im letzten Jahr mehr als 5,5 Milliarden Liter die Kehlen hinunter.

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Platz 7:
Molson-Coors aus dem amerikanischen Colorado war schon vorher groß – jetzt haben sie auch die osteuropäische Gruppe Starbev gekauft. Denen gehört die tschechische Biermarke Staropramen. Zusammengerechnet kam der vergrößerte Molson-Coors-Konzern 2011 auf knapp 6,2 Milliarden Liter Bierausstoß.

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Platz 6:
Tsingtao wurde im Jahr 1903 von deutschen Siedlern gegründet – damals noch mit dem Namen Germania. China hält knapp die Hälfte der Anteile, auch die Japaner von Asahi sind engagiert. Vor allem das gleichnamige Bier schmeckt den Chinesen –knapp 7,3 Milliarden Liter wurden 2011 gebraut. GREG BAKER/AP/dapd

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Platz 5:
China Resources ist ein gigantischer Mischkonzern. Eine Tochter ist die Brauerei. Auf einem der am schnellsten wachsenden Biermärkte der Welt macht der Konzern mit seinem Snow-Bier kräftig Kasse. Mehr als 100 Millionen Hektoliter hat die Brauerei 2011 hergestellt. Jason Alden/OneRedEye

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Platz 4:
Carlsberg aus Kopenhagen braut auch in Deutschland – bekannt sind Marken wie Holsten, Astra und Lübzer. International ist die Marke Carlsberg bekannt, mit ihr ist der Konzern zuhause Marktführer. Auch Tuborg gehört zum Konzern. Knapp 12 Milliarden Liter wurden 2011 produziert, gut sechs Prozent der weltweit erzeugten Biermenge. carlsberg

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Platz 3:
Heineken ist die Nummer drei auf dem Weltmarkt. Die Niederländer sind international und mit ihren Produkten auf Exportmärkten wie dem amerikanischen beliebt. Jetzt wagen sie sich nach Asien vor: Sie wollen die Asia Pacific Breweries und ihr Tiger-Bier übernehmen. Auch ohne schafft der Konzern knapp 17 Milliarden Liter im Jahr, Stand 2011. Zu den Marken gehören Paulaner in Deutschland, Amstel in den Niederlanden und Sol in Mexiko. Heineken

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Platz 2:
SABMiller sitzt in England, ist aber ein weltumspannender Konzern. Er entstand aus der Fusion von Miller und den South African Breweries. Mit knapp 18 Milliarden Liter Bier brauen sie gut neun Prozent des Bieres weltweit. Zu den bekannten Marken gehören Pilsner Urquell,Grolsch, Miller und Foster’s. Vismedia Phil Meech/OneRedEye

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Platz 1:
Anheuser-Busch InBev ist nicht gerade ein schöner Name. Er entstand durch die Fusion von zwei Brauereigruppen, die wiederum aus Fusionen hervorgingen. In diesem Jahr hat die Gesellschaft mit Sitz in Belgien die mexikanische Grupo Modelo mit ihrer bekannten Marke Corona übernommen. Zusammen brauten beide Gruppen 2011 insgesamt 41 Milliarden Liter – das entspricht einem Marktanteil von mehr als einem Fünftel. Zu den Marken gehören Budweiser, Becks, Stella Artois, Löwenbräu und Diebels. AB InBev