Mittwoch, 2. Oktober 2013, 08:31 Uhr

Zutritt verboten: So wirkt der Behörden-Stillstand in den USA

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Weil sich die Kongressabgeordneten auf keinen neuen Haushaltsplan einigen konnten, ist die Finanzierung des US-Staatsbetriebs vorläufig nicht gesichert. Behörden haben jetzt angefangen, mehr als 800.000 Bedienstete in den unbezahlten Zwangsurlaub zu schicken. Hier verlassen zwei Betroffene ihren Arbeitsplatz im kalifornischen Sacramento. Rich Pedroncelli/Associated Press

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Der Betrieb der US-Nationalparks zählen zu den verzichtbaren Dienstleistungen des Bundes, entsprechend sind die Naturgebiete geschlossen. Touristen, wie hier am Mount Rushmore National Memorial im US-Bundesstaat South Dakota, das die Ex-Präsidenten der USA zeigt, müssen zum Fotografieren außen vor bleiben. Scott Olson/Getty Images

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Vor der berühmten „Golden Gate Bridge" in San Francisco bleibt jetzt auch ein Schulungszentrum des dortigen Nationalparks geschlossen. Ein Arbeiter baute ein entsprechendes Hinweisschild auf. Getty Images

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Lange Warteschlangen bildeten sich am Dienstag vor dem Eingang zur Passbehörde in Los Angeles, die trotz des allgemeinen Stillstands im Staatsbetriebs weiterhin geöffnet hat. Robyn Beck/AFP/Getty Images

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Im Saratoga National Historical Park im Osten des US-Bundesstaates New York erfahren Besucher normalerweise viel über den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zwischen den nordamerikanischen Kolonien und der britischen Kolonialmacht, jetzt hat er geschlossen. Auf dem Gelände trugen die Amerikaner im Jahr 1777 einen bedeutenden Sieg über die Briten davon. Skip Dickstein/The Albany Times Union/Associated Press

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US-Präsident Barack Obama hielt am Dienstag im Rosengarten des Weißen Hauses eine leidenschaftliche Rede zum Gezerre um den US-Haushalt, in der er die Republikaner für den Stillstand verantwortlich machte. Chip Somodevilla/Getty Images

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Die Republikaner bereiteten am Tag eins des so genannten Shutdowns Einzelgesetze vor, nach denen Kriegsveteranen trotz des Ausgabenstopps weiter Leistungen bekommen sollen. Die Demokraten im Senat bezeichneten die Strategie als Rosinenpickerei. Kevin Lamarque/Reuters

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Keine Mars-Mitbringsel erhältlich: Der Souvenirladen der US-Weltraumbehörde Nasa in Washington hat geschlossen. Kevin Lamarque/Reuters

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Das Smithsonian Luft- und Weltraummuseum in Washington ist zu, die Cafeteria verwaist. Kevin Lamarque/Reuters

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Fay Wagstaff war aus Texas zu Besuch in der US-Hauptstadt und hatte sich auf einen aufregenden Tag im Weltraummuseum gefreut. Angesichts der geschlossenen Pforten machte sie ein langes Gesicht. Kevin Lamarque/Reuters

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Ein Mitarbeiter eines US-Parks sperrt deutlich sichtbar eine Straße ab, die über einen Damm in Saylorville im US-Bundesstaat Iowa führt. Charlie Neibergall/Associated Press

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Selbst auf der anderen Seite des Atlantiks wirkt die finanzielle Lähmung der USA. Auf dem amerikanischen Friedhof Suresnes, westlich der französischen Hauptstadt Paris, bleibt das Eingangstor geschlossen. Remy de la Mauviniere/Associated Press

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Tatort Haushaltsstreit: Ein südkoreanischer Tourist macht ein Handyfoto von sich vor dem US-Kapitol, dem Sitz des amerikanischen Parlaments. Larry Downing/Reuters

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Weitergehen, hier ist gesperrt: Ein Polizist und mehrere Nationalpark-Mitarbeiter riegeln das Denkmal von Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. in der US-Hauptstadt Washington ab. Brendan Smialowski/AFP/Getty Images

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Ein Mitarbeiter einer US-Bundesbehörde, der wegen des Haushaltsstreits unbezahlten Zwangsurlaub antreten musste, protestierte am Dienstag mit einem Schild vor dem Parlament: „Macht Eure Arbeit, damit ich meine machen kann!" Larry Downing/Reuters

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Auch die berühmte Freiheitsstatue der USA ist Teil eines Nationalparks und seit gestern geschlossen. Mike Segar/Reuters

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Nicht einmal ein Jogger, der sich auf den Stufen des Lincoln Memorial in Washington fit halten wollte, durfte das Denkmal betreten. Mark Wilson/Getty Images

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