MADRID -- Der spanische Textilkonzern Inditex 2011 hat von seiner starken Expansion in Asien und anderen Schwellenländern profitiert. In dem am 31. Januar zu Ende gegangenen Geschäftsjahr legte der Nettogewinn um zwölf Prozent auf 1,93 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 13,8 Milliarden, wobei die neue eröffneten Filialen den größten Teil zum Wachstum beitrugen. Die Umsätze der bereits im Vorjahr bestehenden Läden wuchsen um lediglich 4 Prozent.

Der Eigentümer der Modekette Zara hatte im vergangenen Jahr im Schnitt mindestens einen neuen Laden pro Tag eröffnet. Die Zahlen lagen leicht über den Marktprognosen. Die Aktionäre profitieren von der Entwicklung mit einer um 20 Cents höheren Dividende von 1,80 Euro je Aktie.

Der Wachstumstrend soll im laufenden Jahr anhalten. Zu Jahresbeginn konnte Inditex an den Aufwärtstrend anknüpfen: In den ersten sechs Wochen des neuen Geschäftsjahres 2011/12 stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr im lokalen Währungen um 11 Prozent.

Der Konzern aus dem nordspanischen Arteixo, der Marken wie Massimo Dutti, Bershka und Pull & Bear im Portfolio hat, ist in 82 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Im vergangenen Jahr eröffnete Inditex 483 neue Läden und betreibt nun weltweit über 5.500 Filialen. Im laufenden Jahr will das Unternehmen erneut zwischen 480 und 520 Outlets eröffnen und rund 950 Millionen Euro investieren.

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