Elaine
Freitag, 26. Oktober 2012, 21:12 Uhr

Silvio Berlusconi und seine peinlichsten Patzer

Neben seinen zahlreichen Justiz- und Sexskandalen war Silvio Berlusconi international vor allem für seine teilweise bizarren Äußerungen auf dem diplomatischen Parkett bekannt. Wir blicken auf die größen Fettnäpfchen zurück, in die der Italiener getreten ist. (Quelle: dapd)

image

Der milliardenschwere Medienzar verfügt über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein: So verglich er sich nicht nur mit Superman, sondern auch mal mit Napoleon, mal mit einem Heiligen und sogar mit Gott. Pier Paolo Cito/AP/dapd

image

Bei einem Treffen der EU-Außenminister im Jahr 2002 fällt er peinlich aus dem Rahmen, als er bei einem Gruppenfoto hinter dem Kopf seines spanischen Kollegen Josep Pique zwei Finger spreizt. Die Geste steht in Italien für den „gehörnten Ehemann". Reuters/Alessandro Bianchi

image

2005 kommt es zum Eklat in Finnland, als Berlusconi damit prahlt, bei der Präsidentin Tarja Halonen alle seine „Playboy-Künste"aufgeboten zu haben, um die Finnen in einem Zwist um die EU-Lebensmittelbehörde zum Einlenken zu bewegen. Aus Protest wurde Italiens Botschafter ins Außenministerium in Helsinki einbestellt. Riccardo De Luca/AP/dapd

image

Mit dem deutschen Europaabgeordneten Martin Schulz verdirbt es sich Berlusconi im Juli 2003 definitiv für immer, als er ihn im EU-Parlament als Idealbesetzung für die Rolle eines Kapos - ein Aufseher im Konzentrationslager - vorschlägt. Reuters/Eric Vidal

image

Im Wahlkampf 2006 ließ Berlusconi sich zu der Behauptung hinreißen, in der Volksrepublik China hätten die Kommunisten unter Mao kleine Kinder nicht gegessen, sondern viel mehr „in einem großen Topf gekocht, um damit die Felder zu düngen". Alberto Pellaschiar/AP/dapd

image

Im Wahlkampf 2008 erbost er die italienische Linke mit dem Ausspruch: „Unsere Frauen sind einfach schöner als Eure". Riccardo De Luca/AP/dapd

image

Auf internationale Empörung stieß im November 2008 sein Ausspruch, der designierte US-Präsident Barack Obama sei „hübsch braun gebrannt". Michael Gottschalk/dapd

image

Und im eigenen Land sorgte er im September 2011 mit dem bösen Ausrutscher für Wirbel, Italien sei ein „Scheißland", das er in einigen Monaten verlassen wolle. Alessandra Tarantino, File/AP/dapd