cholesterol
Montag, 7. Januar 2013, 20:07 Uhr

Sambia, Australien, Langkawi Island: Häuser am Ende der Welt

Moderne Pioniere wollen weit weg von E-Mails, Mobilfunknetz und sozialen Verpflichtungen. Kaum zu glauben, aber es gibt sie noch: Ecken unserer Erde, in denen man sein Heim aufschlagen kann inmitten von berauschender Natur und fern des urbanen hektischen Alltags. Wir stellen sie vor.

image

Im Nordwesten Australiens liegt die Region Kimberley, eines der exotischsten bewohnbaren Gebiete in der Welt. Auf dem Bild sieht man die Reva-Wasserfälle am Berg 'Hart Station' während der Regenzeit. Richard Costin/Kimberley Media

image

Die Erschließung von Bauland ist sehr beschränkt, da der größte Teil der Fläche den Ureinwohnern gehören. Als Ergebnis kosten die Grundstücke rund 305.000 US-Dollar im SChnitt, die Baukosten belaufen sich auf rund 23 Dollar je Quadratmeter, sagt Tony Hutchinson, Geschäftsführer von Hutchinson Real Estate in Broome. Auf dem Bild sieht man die Buccaneer-Inselgruppe. Kimberley Media

image

„Wenn man hier durch einige Gegenden wandert, hat man das Gefühl, der erste Mensch zu sein, der sie durchschreitet", sagt Don Hodgson, der vor gut fünf Jahren hierher zog. Hier zu sehen: Die Wellen am Strand im Norden von Broome. Annabelle Sandes/Kimberley Media

image

Die Hodgsons lebten in Sydney und betrieben dort ein Restaurant. In Kimberley verbrachten sie oft ihren Urlaub, bis sie sich entschieden, dort ein Grundstück zu kaufen. Jetzt genießen sie ihr Leben in ihrem persönlichen Paradies. Zum größten Teil sind sie Selbstversorger: Angeln Fische, fangen Krabben und Krebse, bauen Gemüse an. Jeff Atkinson

image

Die nördliche Küste von Ecuador bietet das Beste von Land und Meer: Weiße Sandstrände, idyllische Fischerdörfer, auch Wale lassen sich beobachten. Nur wenige Minuten entfernt breitet sich ein dichter tropischer Wald aus, der farbenfrohe Orchideen, Eidechsen und Frösche, Brüllaffen und große Wasserfälle beheimatet. Francisco del Castillo

image

2010 wurde eine neue Brücke über den Fluss Chone gebaut. Das verkürzt die Zeit, die man bis zu den weißen Sandstränden hier braucht, erheblich. „Man braucht aber immer noch drei Stunden, bis man zu einem Lebensmittelladen gelangt, der ein Angebot wie in Amerika oder Europa hat", sagt Gary Phillips, ein ecuadorianischer Immobilienmakler. In Ecuador funktioniert das Immobiliengeschäft über Mund-zu-Mundpropaganda.Die Grundstücke an den Stränden gehören oftmals Immobilienentwicklern, das Land auf der anderen Seite der Hauptstraße gehört hauptsächlich Familien. Francisco del Castillo

image

Malaysia gehört zu einem der wenigen asiatischen Länder, in dem Ausländer Grundstücke kaufen und bebauen können. Auf der Insel Langkawi, vor der Nord-West-Küste des Landes, finden sich noch etliche Fleckchen, die relativ unberührt vom touristischen Rummel sind. Auf dem Bild zu sehen ist die Villa Jasmine in Langkawi. Hugh Ujhazy

image

Die Villa Jasmine ist Teil eines Villenensembles, das Gavin Welman gebaut hat, ein englischer Geschäftsmann aus Singapur. Es dauerte vier Jahre, bis die drei Häuser mit je drei Schlafzimmern und zwei Bädern fertiggestellt waren. Hugh Ujhazy

image

Die Strände und Yachthäfen von Langkawi ziehen Touristen an, die Berghänge sind weitestgehend unberührt. Hugh Ujhazy

image

Sambia: Das westliche Ufer des Kariba-Sees, der weltweit größte künstlich angelegte See, ist von Wäldern und kleinen Dörfern umsät. Die Besucher gehen gerne in die umliegenden Nationalparks. Dort begegnet man Löwen, Antilopen, Elefanten und Nilpferde. Corbis

image

Das Leben in Sambia ist nicht ohne Schwierigkeiten. Eine davon ist die Umweltverschmutzung, für die unter anderem die Kupferindustrie verantwortlich ist. Deren Abwasser fließt direkt in den Kafue-Fluß. Das Wasser muss vor der Verwendung gereinigt werden. Außerdem beheimatet der Kariba-See viele Krokodile, etliche Menschen fielen ihnen zum Opfer. Doch trotz der Gefahren zieht die Gegend unerschrockene Hausbauer an. Sergio Pitamitz/Robert Harding

image

Maine: Die einsame Landschaft brachte Bruce Porter, emeritierter Journalismus-Professor der Columbia Universität, dazu, ein kleines Ferienhaus auf einer kleinen Insel in Maine zu bauen. Rund 225.000 US-Dollar kostete es. Eirik Johnson

image

Bruce Porter und seine Tochter, die Architektin Alex Scott Porter, entspannen auf der Terrasse ihrer Blockhütte in Maine. Sie hat das Haus entworfen. Die Insel hat keine Kanalisation, Elektrizität oder befestigte Straßen. Eirik Johnson