Dienstag, 29. Januar 2013, 12:13 Uhr

Timbuktu – eine afrikanische Schatzkiste

Timbuktu im Norden Malis regt seit Jahrhunderten die Phantasie von Reisenden an. Wir zeigen Bilder aus der Karawanenstadt, die auf ein wechselvolles Schicksal zurückblickt.

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Diese Abbildung von Timbuktu wurde von René Caillié gezeichnet. Er war der erste Europäer, der Timbuktu besuchte und lebend zurückkehrte. Continents History/Everett Collection

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Die Sankore-Moschee wurde im 14. Jahrhundert errichtet und überragt die Lehmhäuser im Norden der Stadt. Heute steht die Moschee auf der Unesco-Liste des bedrohten Welterbes. Mary Evans / Grenville Collins Postcard Collection

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Die Ruinen einer Moschee in einem undatierten Foto. Die drei größten Gotteshäuser der Stadt sind laut Unesco „außergewöhnliche Beispiele für Lehmarchitektur und traditionelle Erhaltungstechniken, die bis in die heutige Zeit überdauert haben". Superstock/Everett Collection

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Diese Postkarte aus den 1880er Jahren zeigt das Haus, in dem der österreichische Entdecker Oskar Lenz lebte. Mary Evans/Grenville Collins Postcard Collection/Everett Collection

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Ein Markt in Timbuktu in den 1930er Jahren. AFP/Getty Images

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Eine Familie segelt 1946 auf dem Niger. Damals war die Stadt Teil von Französisch-Sudan. AFP/Getty Images

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Nomaden betrachten im Jahr 2000 eine Kamelkarawane, die Salz durch die Sahara in Richtung Timbuktu transportiert. Brennan Linsley/Associated Press

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Ein einsamer Tuareg steht auf einer Düne bei Timbuktu. Francois Xavier Marit/AFP/Getty Images

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Häuser aus Lehmziegeln prägen das Stadtbild von Timbuktu. AISA/Everett Collection

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Laut Unesco wurde die Djingareyber-Moschee von Sultan Kankan Moussa erbaut, als er im Jahr 1325 aus Mekka zurückkehrte. Sie wurde in den 1570er Jahren ausgebaut. Ihr Minarett ist eines der Kennzeichen der Stadt. AISA/Everett Collection

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Einwohner sitzen auf den gepflasterten Straßen der Stadt. Habibou Kouyate/AFP/Getty Images

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Eine Frau backt Brot in einem öffentlichen Ofen. Francois Xavier Marit/AFP/Getty Images

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Der 72-jährige Alfa Telfi liest in diesem Foto aus dem Jahr 2004 in seinem Haus antike islamische Manuskripte. Ben Curtis/Associated Press

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Diese Anwohner restaurieren 2006 die Djingareyber-Moschee. Issouf Sanogo/AFP/Getty Images

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Arbeiten an einer Moschee im Jahr 2012. Associated Press

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Im April 2012 nahmen islamistische Milizen die Stadt ein. AFP/Getty Images

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Dieses Bild aus dem Juli 2012 zeigt, wie die Islamisten einen antiken Schrein in Timbuktu zerstören. Nach ihrer Auslegung der Scharia werden mittelalterliche Schreine als unislamisch betrachtet. Außerdem verboten sie das Abspielen von Musik und führten Amputationen als Strafe für Diebstahl ein. AFP/Getty Images

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