Die Software AG SOW.XE -0,41% Software AG Germany: Xetra 19,56 -0,08 -0,41% 01 Sept. 2014 17:35 Volumen (​15 Min. verzögert) : 194.087 KGV 14,49 Marktkapitalisierung 1,71 Milliarden € Dividendenrendite 2,35% Umsatz/Mitarbeiter 174.666 € will fortan alle sechs Monate ein neues Produkt vorstellen. So soll das zur Computermesse Cebit angekündigte neue Produkt Aris Connect bis zum Jahresende in einer speziell für kleinere und mittlere Unternehmen konzipierten Version angeboten werden, kündigte das zweitgrößte deutsche Software-Unternehmen beim Capital Market Day in Darmstadt an.

Diese abgespeckte Version namens Aris.com sei beispielsweise für Nutzer gedacht, die raschen und unkomplizierten Zugang zu Geschäftsprozessen bräuchten, erklärte Technologievorstand Wolfram Jost. Mit Aris.com könnten etwa Mitarbeiter einer ausländischen Niederlassung ohne großen technischen Aufwand an den Geschäftsprozessen der Mutterfirma teilhaben.

Aris Connect ist nach den Worten von Jost das erste Produkt der Software AG, das alle vier Megatrends der IT-Branche - Software aus der Cloud, mobile Anwendungen, Austauschmöglichkeiten zwischen den Mitarbeitern sowie die Handhabung großer Datenmengen - in einer einzigen Anwendung bedienen kann. Aris wiederum ist eine Software zur Visualisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen.

Bislang gibt es Aris nur als fest auf den Rechnern der Anwender installierte Version. Zur Cebit, die vom 5. bis zum 9. März in Hannover stattfindet, soll Aris als Cloud-Lösung vorgestellt werden. Aris.com wird eine abgespeckte Version dieses neuen Produkts sein. So wird es zum Beispiel bei Aris.com keine technische Betreuung geben, während Aris-Connect-Kunden auf einen Community Support zurückgreifen können.

Die Software AG hatte schon bei der Bilanzpressekonferenz Ende Januar angekündigt, in den kommenden Monaten vor allem über neue Produkte wachsen zu wollen. Die Darmstädter hatten zuletzt mit schwachen Zahlen und einem nur vagen Ausblick enttäuscht und waren dafür mit einem Kurssturz bestraft worden. Seither kämpft sich die Aktie langsam nach oben, lag am Dienstag aber zunächst erneut im Minus.

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