Trotz der Erfolge der Lumia-Smartphones muss Nokia weiter sparen. Reuters

STOCKHOLM – Der angeschlagene Handyhersteller Nokia NOK1V.HE -1,63% Nokia Corp. Finland: Helsinki 6,63 -0,11 -1,63% 24 Okt. 2014 18:30 Volumen (​15 Min. verzögert) : 17,89 Mio. KGV 12,91 Marktkapitalisierung 25,24 Milliarden € Dividendenrendite 3,92% Umsatz/Mitarbeiter 224.567 € treibt seine Restrukturierungsmaßnahmen weiter voran. Teile der IT-Aktivitäten werden an indische Zulieferbetriebe auslagert. 820 Nokia-Mitarbeiter, die meisten davon in mit Sitz in Finnland, werden an die indischen Unternehmen HCL Technologies und Tata Consultancy Services 532540.BY +0,48% Tata Consultancy Services Ltd. India: NSE 2.463,59 +11,74 +0,48% 23 Okt. 2014 19:47 Volumen (​15 Min. verzögert) : 156.299 KGV 22,47 Marktkapitalisierung 4.829,05 Milliarden र Dividendenrendite 0,81% Umsatz/Mitarbeiter 2.954.520 र transferiert. Die finnische IT wird damit auf 300 Mitarbeiter zusammengestrichen.

Der jetzige Stellenabbau ist Teil des ehrgeizigen Sparprogramms, das Nokia im Juni vergangenen Jahres aufgelegt hatte. Damals teilte Nokia mit, bis Ende dieses Jahres 10.000 Jobs abzubauen. Zum Ende des dritten Quartals 2012 standen 105.000 Mitarbeiter auf Nokias Gehaltsliste, Ende 2010 waren es noch 132.000.

Das Unternehmen versucht derzeit verzweifelt, die Kosten zu senken, um mit dem rapiden Absatzrückgang Schritt zu halten. Im vierten Quartal hat Nokia 86,3 Millionen Mobiltelefone verkauft, Ein Jahr zuvor waren es noch 113,5 Millionen. Noch vor einer Woche noch hatte sich Nokia positiv über den Verlauf des vierten Quartals geäußert.

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