Nach stundenlangen Gefechten haben die algerischen Streitkräfte ihren Einsatz gegen die islamistischen Entführer auf einem Erdgasfeld im Südosten des Landes beendet. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur APS am Donnerstagabend.

Die Gefechte auf dem Erdgasfeld in Algerien sind beendet. dapd

Über die genaue Zahl der Opfer und entkommenen Geiseln gab es zunächst widersprüchliche Angaben. Das algerische Staatsfernsehen meldete, bei dem Befreiungsversuch seien zwei Briten und zwei Philippiner getötet worden. 13 weitere Menschen, darunter sieben Ausländer, seien bei dem Einsatz verletzt worden, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf ein Krankenhaus weiter.

Die Entführer hatten über die mauretanische Nachrichtenagentur NIA zuvor erklärt, 35 Geiseln und 15 Entführer seien bei dem Hubschrauberangriff der algerischen Streitkräfte getötet worden. Sieben Geiseln hätten den Befreiungsversuch überlebt. Aus Sicherheitskreisen verlautete, mindestens 20 der ausländischen Geiseln sei die Flucht gelungen.

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