drunk
Aktualisiert Mittwoch, 9. Januar 2013, 15:33 Uhr

Die spannendsten Gadgets der CES

image

Panasonic-Chef Kazuhiro Tsuga zeigt den OLED-Fernseher mit 4K-Auflösung des Unternehmens bei einer Präsentation am Dienstag im Venetian Hotel in Las Vegas. Dennoch sagte er, dass er darauf ziele, Pansonic von seiner zu starken Abhängigkeit von Verbraucher-Elektronik zu befreien." Getty Images

image

E-Fun präsentierte am Dienstag seinen Apen Touch8. Mit dem Stift kann der Nutzer die Kacheln von Microsofts neuem Windows 8 auch ohne Touchscreen bewegen. Der Stift sendet Infrarotstrahlen, die von einem Empfänger an den PC weitergeben werden, wodurch dieser die Position des Stifts ermittelt. Associated Press

image

Joe Taylor, Chef von Panasonic Nordamerika, hält während einer Präsentation am Dienstag das neue 20-Zoll-Tablet mit 4K-Auflösung in den Händen, während Moderatorin Lisa Ling darauf einen Stift benutzt. Getty Images

image

Das französische Unternehmen Parrot zeigte bereits am Sonntag seine neuen ferngesteuerten Drohnen, die sich mit dem Smartphone bedienen lassen. Getty Images

image

Diego Romeu von 3M Touch Systems präsentiert einen Touch-Tisch. Microsoft hatte als erstes Unternehmen ein ähnliches Gerät im Angebot. Auch Lenovo präsentierte ein Riesen-Tablet. Getty Images

image

Ein wasserdichtes Smartphone mit HZO-Technik übersteht einen Bier-Test. Derzeit versucht HZO, das System den Herstellern von Smartphones schmackhaft zu machen. Bis es in Konsumentengeräten zum Einsatz kommt, dürft noch Zeit vergehen. Reuters

image

Mit „Party in a Box" zeigte die Firma Soul ein Entertainment-System mit WLAN-Fähigkeit. Das System, das verschiedene Geräte wie Smartphones und Tablets als Soundquelle nutzen kann, soll im Einzelhandel in den USA rund 1000 Dollar kosten. Reuters

image

Der LG 84ML9600 ist ein 84-Zoll-Fernseher mit 4K-Auflösung. Die Auflösung ist vier Mal so hoch wie bei den derzeit üblichen Full-HD-Fernsehern. Getty Images

image

Diesen solarbetriebenen Generator zeigte die Firma GoalZero. Reuters

image

Alcatel mit „dünnstem Smartphone der Welt"
Der chinesische Hersteller Alcatel stellte auf der CES ein interessantes Smartphone vor. Mit 6,45 Millimeter Dicke soll es laut Alcatel das „dünnste Smartphone der Welt" sein. Es gehört mit 4,7-Zoll-Bildschirm zu den eher großen Android-Geräten und ist mit einer 8-Megapixel-Kamera und einem Doppelkernprozessor ausgestattet.
Alcatel bewirbt neben der dünnen Bauweise vor allem das geringe Gewicht: Mit 110 Gramm soll es das leichteste Smartphone in seiner Klasse sein. Allerdings wiegt das ebenfalls sehr leichte iPhone 5 nur zwei Gramm weniger - hat aber einen deutlich kleineren Bildschirm. Die Analysten von CSS Insight zeigten sich angetan von der Neuvorstellung. „Der häufig übersehene chinesische Player verschärft die Konkurrenz, indem er nicht mehr nur über den Preis angreift", schreiben die Experten. „Das starke Vorzeigegerät verstärkt den Margendruck auf die Konkurrenten." Alcatel

image

USB-Stick mit einem Terabyte Speicher
Kingston stellte einen USB-Stick mit einem unglaublichen Speicher von einem Terabyte vor - also 1.000 Gigabyte. Eine Version mit 512 Gigabyte ist ab sofort für 620 Euro verfügbar. Die Variante mit dem Terabyte-Speicher soll im Laufe des ersten Quartals 2013 auf den Markt kommen.
Der Datatraveler HyperX Predator 3.0 beherrscht außerdem USB 3, wodurch er an PCs, die den Datenübertragungsstandard unterstützen, recht schnell ist. Wird der Stick an einer USB-Schnittstelle betrieben, die nur USB 2 beherrscht, ist er deutlich langsamer. Kingston

image

Wasserfeste Sony-Smartphones
Der japanische Hersteller Sony greift mit dem Smartphone Xperia Z an, auf dem die neueste Version von Android läuft. Mit 5-Zoll-Bildschirm, 13-Megapixel-Kamera, dem schnellen Funkstandard LTE und einem S4-Prozessor von Qualcomm zielt es auf die Oberklasse der Smartphones. Besonderes Highlight: Das Xperia Z soll wasserfest sein.
Außerdem kündigte Sony an, zahlreiche Heimelektronik mit NFC-Technik zur Kommunikation der Geräte untereinander auszustatten. Eine App namens SideView für Smartphones und Tablets soll die Suche nach TV-Inhalten und Empfehlungen ermöglichen und gleichzeitig als Fernbedienung nutzbar sein. Die Analysten von CSS Insight machen dem angeschlagenen Konzern Hoffnung: „2013 ist ein entscheidendes Jahr für Sonys Erholung. Flaggschiffe wie das Xperia Z werden eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau der Marke spielen und sind trotz der starken Konkurrenz von Samsung und Apple ein attraktives Angebot." Reuters

image

Nvidias eigene mobile Spielekonsole
Nvidia, neben AMD der einzige relevante Hersteller von PC-Grafikkarten und verantwortlich für das Innenleben zahlreicher Tablets und Smartphones, stellt auf der CES seine eigene Spielekonsole vor: „Project Shield". Damit bewegt sich Nvidia noch weiter in Richtung Konsumenten-Hardware.
Auf der Spielekonsole wird Googles Smartphone- und Tablet-System Android laufen. Die Konsole ist eine Art Mix aus einem Spielekonsolen-Controller ähnlich von Microsofts Xbox, einem kleinen Smartphone-Bildschirm mit 5-Zoll-Diagonale und 720p-Auflösung und einem leistungsstarken Tablet mit Vierkernprozessor. Auf der mobilen Konsole sollen auch Filme und andere Medien via Stream verfügbar sein. Bei den Spielen hat der Nutzer Zugriff auf die große Auswahl der Smartphone- und Tablet-Spiele von Googles Play Store. Noch ist die Konsole nur ein Prototyp - Preis und Erscheinungstermin unbekannt. Nvidia

image

4K-Fernseher und erste Inhalte
Nach „Full HD" ist „4K" ist das neue Zauberwort der Fernsehbranche - gemeint ist eine Auflösung von 4096 x 2304 Pixel oder 3840 x 2160 Pixel statt 1920 x 1080 wie bei Full HD, das auch unter der Bezeichnung 1080p bekannt ist. Unter anderem Sony, Samsung, Sharp und LG präsentieren auf der CES TV-Geräte mit der 4K-Auflösung, für die bislang allerdings entsprechend hoch aufgelöste Inhalte Mangelware sind.
Gerade an letzterem Problem will Sony nun etwas ändern, wie sie auf der CES ankündigten. Als erstes Unternehmen der Branche wollen die Japaner ihren Kunden Filme in 4K-Auflösung per Online-Dienst anbieten - vorerst allerdings ab Sommer nur in den USA. Dazu ist ein spezieller 4K-Player notwendig, der die Daten von Daten-Blu-rays abspielt - selbst die meiste Breitband-Internet-Anschlüsse sind für das Streaming von 4K-Filmen noch nicht schnell genug. Die auf der CES vorgestellten Fernseher sollen laut Sony deutlich bezahlbarer sein als das zuletzt auf der IFA in Berlin vorgestellte Luxus-Gerät XBR-84X900 mit 84 Zoll Bildschirmdiagonale. Das kostet nämlich stolze 25.000 Euro. dapd

image

Riesen-„Tablet" von Lenovo für Spiele
Lenovo wandelt auf der CES den Spuren Microsoft. Die Chinesen präsentieren in Las Vegas einen riesigen Tischcomputer namens IdeaCentre Horizon ähnlich dem von Microsoft, den der Softwarehersteller wie das Tablet bereits seit 2007 unter dem Namen Surface verkauft. Der Tischcomputer besitzt eine Bildschirmdiagonale von 27 Zoll (68,6 cm) und ist rund 7,7 Kilogramm schwer.
Intern arbeitet Intels Spitzen-Prozessor i7 und eine Grafikkarte von Nvidia, als System wird das neue Windows 8 genutzt. Das Seitenverhältnis des Bildschirms beträgt 16:9. Vorne angebracht ist eine Webcam für Videochats mit 720p-Auflösung.
Als Software kommen unter anderem speziell angepasste Spiele von Ubisoft und Electronic Arts auf das Gerät - auch Joysticks und andere Eingabegeräte sollen sich anschließen lassen. Das Gerät wird mit 1700 Dollar nicht gerade billig und soll diesen Sommer auf den Markt kommen. Reuters

image

Familien-Tablet für wenig Geld
Acer nimmt mit einem Billig-Tablet vor allem Familien ins Visier: Das Iconia B1 soll rund 99 US-Dollar kosten - ein revolutionärer Preis, der selbst die Billig-Konkurrenz von Google (Nexus 7 für 200 Dollar) und Amazon (Kindle Fire für 179 Dollar) noch deutlich unterbietet. Damit richtet sich das Gerät vor allem an Familien, die für ihre Kinder billiges Zweit-Tablets kaufen wollen. In Europa soll das Tablet laut Hersteller 110 Euro kosten.
Für den sehr geringen Preis mussten natürlich Kompromisse gemacht werden: Die Auflösung des Touchscreen-Bildschirms mit sieben Zoll Bildschirmdiagonale beträgt nur 1024x600 Pixel - so viel wie die erste und zweite Generation von Apples iPad und wie der noch immer verkaufte Kindle Fire ohne den Zusatz „HD". Der interne Speicher für Daten und Apps beträgt nur 8 Gigabyte, lässt sich aber durch einen Micro-SD-Karten-Slot erweitern. Als Prozessor dient immerhin ein mit 1,2 GHz getakte CPU mit zwei Kernen, der Arbeitsspeicher ist mit 512 Megabyte halb so groß wie beim aktuellen iPad. Acer

image

Lauren Goode vom Wall-Street-Journal-Blog AllThingsD konnte auf der CES ein Blick auf das 99-Tablet werfen. Ihr Eindruck: Das B1-A71 wirkt definitiv wie ein Billig-Tablet. Gegenüber einem Konkurrenzgerät wie dem Nexus 7 waren die Pixel deutlich sichtbarer, das Plastikgehäuse fühlt sich fast wie ein Spielzeug an - allerdings sollen ja auch Kinder angesprochen werden. Zuerst soll das B1 in Schwellenländern auf den Markt kommen - angefangen mit Südamerika kommenden Monat. „Wir wollen zurück in den Tablet-Markt und wir wollen aggressiv sein", sagte Acer-Chef Jim Wong. Acer

image

Neue Smart-TV-Version von Samsung
Samsung will seine Erfolgsserie im Bereich der Konsumententechnik mit einer neuen Version seiner Smart-TV-Bedienung fortsetzen, die auf der CES präsentiert wurde. Das Evolution Kit mit Vierkern-Prozessor-System soll bestehende Smart TVs von Samsung aufrüsten können. Die neuen Samsung-Smart-TVs lassen sich nun auch mit der Stimme steuern.
Zudem wird die Smart-TV-Allianz um den japanischen Elektronikriesen Panasonic und den deutschen Satelliten-Technikhersteller Technisat verbreitert. Samsung