Donnerstag, 21. Februar 2013, 12:41 Uhr

Eine Südstaaten-Schönheit mit britischem Akzent

Makellos gepflegter Rasen, sanfte Hügel und ein prächtiges Herrenhaus mit Steinfassade und vielen Schornsteinen: Britischer scheint es kaum zu gehen – doch unser Haus der Woche steht im Süden der USA in Virginia. Entdecken Sie mit uns ein Südstaaten-Juwel mit britischem Schliff.

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Eine gute halbe Autostunde von der amerikanischen Hauptstadt Washington entfernt erfüllten sich Pamela und Richard Hanlon ihren Traum vom herrschaftlichen Leben auf die britische Art. Die mehr als 1.800 Quadratmeter große Villa und den Garten inmitten der Landschaft der Great Falls bauten sie 2007 für umgerechnet etwa 8,2 Millionen Euro. HomeVisit

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Das Paar, das seit 43 Jahren verheiratet ist, reist oft nach England. Für ihr Eigenheim wollte sich Pamela Hanlon bewusst an das „englische Erbe" anlehnen. Das Haus wurde in der bekannten Architektur der englischen Region Cotswolds errichtet. HomeVisit

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Auch der Garten hat seine Vorbilder auf der Insel. Die Pflanzen wie Farne, Hortensien und Rhododendren sind aber überwiegend in Virginia heimisch. Die japanischen Zedern, die das Grundstück umgeben, schützen vor neugierigen Blicken. HomeVisit

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Auch das Innere ist britisch angehaucht, hält sich aber nicht sklavisch an das Vorbild. Der Boden ist mit Parkett aus amerikanischer Weißeiche ausgelegt. Die Wände sind zurückhaltend gestaltet und bilden so den perfekten Hintergrund für die Antikensammlung des Paares. HomeVisit

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Nicht nur die Hausbesitzer, auch Gäste ziehen sich gerne in die Bibliothek zurück. Bis zur Decke reichende Regale bieten Platz auch für umfangreiche Büchersammlungen. Durch die Türen kommt man direkt in den Garten. HomeVisit

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Richard Hanlon arbeitete früher als Manager bei AOL Time Warner. Seit seiner Pensionierung reist das Paar sehr viel – und will deshalb sein Haus in Virginia verkaufen. HomeVisit

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Pamela Hanlon nennt den Bereich hinter dem Pool wegen der vielen heimischen Baumarten ihren „Waldgarten". „Wir wollten nichts fällen, als wir mit der Gestaltung begonnen haben", sagt sie. Es gibt noch einen Steingarten und einen Kräutergarten. HomeVisit

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Nur wenige Schritte sind es vom Kräutergarten in die Küche – für frischen Nachschub an Oregano, Rosmarin, Thymian und Salbei ist also stets gesorgt. HomeVisit

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Insgesamt verfügt das Herrenhaus über sechs Schlafzimmer, sieben voll ausgestatte Bäder und zwei Gäste-WCs. HomeVisit

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Neben einem Fitnessraum und einem Musikzimmer gibt es in dem Haus auch ein eigenes Kino. Auf dem Flur davor präsentiert Richard Hanlon seine Sammlung von Filmplakaten. HomeVisit

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Hell und elegant ist auch der Weinkeller. Wem der Platz für die Flaschen nicht ausreicht, für den gibt es einen weiteren Raum. HomeVisit

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2010 kam das Haus zum ersten Mal auf den Markt – für 12,5 Millionen Dollar. Heute soll es nur noch 8,75 Millionen kosten – umgerechnet etwa 6,5 Millionen Euro. HomeVisit

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