Hilda Solis im September. Die US-Arbeitsministerin wird Präsident Obama nicht bei seiner zweiten Amtszeit begleiten. AP

Das Personalkarussell des Weißen Hauses rotiert weiter. Nun gab Arbeitsministerin Hilda Solis bekannt, dass sie von ihrem Amt zurücktreten will. US-Präsident Barack Obama lobte Solis für ihre Arbeit und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute.

Sie habe der amerikanischen Mittelschicht geholfen, sagte er in einem Statement. Er schätze die ehemalige Kongressabgeordnete aus Kalifornien als „unermüdliche Kämpferin für arbeitende Familien" und als „kritisches Mitglied" seines Wirtschaftsteams und bei der Bekämpfung der Krise.

Schon bei ihrer Nominierung, der der Kongress zustimmen muss, warfen ihr die republikanischen Abgeordneten vor, sie bevorzuge die Gewerkschaften vor den Arbeitgebern. In den ersten Monaten ihrer Amtszeit machte sie sich mit der Aussage, sie sei der neue Sheriff in der Stadt, bei etlichen arbeitgeberfreundlichen Verbänden unbeliebt.

Während ihrer Amtszeit führte Linda Solis zahlreiche arbeitnehmerfreundliche Gesetze ein, von der Arbeitsplatzsicherheit bis hin zur Regelungen, die die Bezahlung von Überstunden bestimmen.

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