Freitag, 11. Januar 2013, 14:08 Uhr

Effizienz-Tabelle: Wo Freiburg die Bayern haushoch schlägt

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18. VfL Wolfsburg
Die Wölfe sind unter Felix Magath mit dem zweithöchsten Etat der Liga in die Saison gegangen. Gebracht hat es aber wenig. Die Wölfe standen Mitte der Hinrunde sogar einmal auf dem letzten Platz und konnten sich zur Winterpause nur knapp über den Abstiegsrängen halten. Eine lohnende Investition war zumindest Neuzugang Bas Dost. Der Niederländer schoss immerhin sieben der 17 Wolfsburger Tore. dapd

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17. Bayern München
Der sportliche Erfolg lässt sich nicht verleugnen. Mit 42 Punkten in der Hinrunde verpassten die Bayern nur knapp ihren eigenen Rekord. Doch die Herbstmeisterschaft wurde teuer erkauft: Auch beim Etat sind die Bayern Spitzenreiter, sie haben pro Punkt etwa 4,7 Millionen Euro investiert. In der Effizienzwertung bedeutet das einen mauen Platz 17. dapd

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16. 1899 Hoffenheim
Beim Klub aus dem Kraichgau lief es in der Hinrunde überhaupt nicht. Die schwächste Defensive der Liga kassierte satte 41 Tore, Trainer Markus Babbel musste kurz vor der Winterpause gehen. Auch wenn der Spieleretat mit 33 Millionen Euro unter dem Schnitt liegt, müsste mehr drin sein als nur der Relegationsplatz. dapd

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15. Schalke 04
Die Gelsenkirchener sind eigentlich gut in die Saison gestartet und hielten sich zwischenzeitlich länger auf dem zweiten Tabellenrang. Doch nachdem es sportlich schlechter lief und Trainer Huub Stevens überraschend entlassen wurde, droht der Revierklub wieder ins Chaos zu stürzen. Platz sieben ist bei einem Etat von 65 Millionen alles andere als effizient. dapd

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14. FC Augsburg
Sportliche Tristesse herrscht in dieser Saison bei den Augsburgern. Auch mit einem Mini-Etat lässt sich Platz 17 in der Tabelle nicht rechtfertigen. Vor allem vorne klemmt es - mit 12 Toren hat Augsburg nur einen Treffer mehr erzielt als Schlusslicht Fürth. dapd

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13. VfB Stuttgart
Nach einem kompletten Fehlstart haben sich die Schwaben berappelt und konnten sich auf Platz neun der Tabelle vorarbeiten. Vor allem Torjäger Vedad Ibisevic hat die Schwaben aus der Krise geschossen. Im Rest der Spielzeit muss es aber der Anspruch der Stuttgarter sein, wieder im Kampf um die internationalen Plätze mitzumischen. dapd

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12. Hamburger SV
Schon seit Jahren spielen die Hamburger unter ihren eigenen Erwartungen. Nach dem schwachen Start in die Spielzeit ist Platz zehn da fast schon eine positive Überraschung. Für den ganz großen Durchbruch hat 13-Millionen-Neuzugang Rafael van der Vaart aber auch noch nicht gesorgt. dapd

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11. Borussia Dortmund
Sportlich erscheint für den Deutschen Meister die Lücke zu den Bayern fast uneinholbar. In Sachen Effizienz sind die Dortmunder dem Konkurrenten aus München aber voraus: Der Etat beträgt weniger als die Hälfte der Ausgaben der Bayern. Trotzdem hat Top-Neuzugang Marco Reus eingeschlagen. dapd

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10. Werder Bremen
Für begeisternden Fußball ohne die ganz großen Namen standen die Bremer lange. Doch das System von Trainer Thomas Schaaf geht schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich auf. Mit einem Etat knapp unter dem Liga-Schnitt wurde Platz zwölf erreicht - lediglich Effizienz-Mittelmaß. dapd

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9. Hannover 96
Den Schwung vom Saisonauftakt hat Hannover 96 verloren. Mit dem elfgrößten Etat landeten die Niedersachen zur Winterpause punktgenau auf Rang elf - eigentlich will man im internationalen Geschäft mitmischen. Die Neuzugänge Felipe und Hiroki Sakai haben sich bisher als Fehlinvestitionen erwiesen. dapd

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8. Greuther Fürth
Das kleinste Stadion und das kleinste Budget der Liga verschaffen dem Aufsteiger fast automatisch einen guten Platz in der Effizienzwertung. Darüber wird man sich in Franken aber wenig freuen. Nur ein einziger Sieg und elf Tore in 17 Spielen bringt den Fürthern die rote Laterne der Liga ein. dapd

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7. Borussia Mönchengladbach
Der Glanz der Vorsaison fehlt bei den Gladbachern. Aber immerhin hat das Team von Lucien Favre am letzten Spieltag der Hinrunde den Bayern den Rekord vereitelt und den Kontakt zu den Europapokalplätzen gehalten. Mit dem wieder genesenen Neuzugang Luuk de Jong könnte die Borussia in der Rückrunde noch einen Schritt nach vorne machen.
dapd

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6. Bayer Leverkusen
Es ist das bekannte Bild: In der Hinrunde glänzen die Leverkusener. Platz zwei ist bei einem Etat von 43 Millionen Euro ein starkes Ergebnis. Zudem führt Stürmer Stefan Kießling die Torjägerliste an. Für Bayer kommt es jetzt darauf an, die Form auch in die Rückrunde zu retten - daran ist die Werkself bisher immer gescheitert.

. dapd

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5. 1. FC Nürnberg
Mit bescheidenen Mitteln haben die Nürnberger eine solide Hinserie absolviert. 20 Punkte bedeuten einen deutlichen Abstand zu den Abstiegsplätzen. Der Klassenerhalt ist das Saisonziel - auch für den neuen Trainer Michael Wiesinger. dapd

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4. Eintracht Frankfurt
Die Hinrunde der Eintracht kann getrost als sensationell bezeichnet werden. Trotz einer Schwächephase in der zweiten Hälfte hat sich der finanzkräftigste Aufsteiger hartnäckig im Spitzenquartett der Bundesliga gehalten. Weil der Kader aber vergleichsweise üppig ausstaffiert ist, bringt das in der Effizienzwertung nur Platz vier. dapd

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3. Fortuna Düsseldorf
Die Düsseldorfer haben ihren langen Marsch in die Bundesliga mit einer soliden Hinrunde gekrönt. Vor allem Torwart Fabian Giefer hielt lange Zeit den Kasten der Fortuna sauber. Mit Platz 13 kann der Klub zufrieden sein - auch, weil man nur über den zweitkleinsten Etat verfügt. dapd

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2. Mainz 05
Abstiegskampf? Von wegen. Die Mannschaft von Thomas Tuchel hat sich im oberen Mittelfeld der Liga festgesetzt, obwohl der Etat im Liga-Schnitt bescheiden ist. Torjäger Adam Szalai gehört sicher zu den großen Überraschungen der Saison. dapd

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1. SC Freiburg
Die Breisgauer sind Effizienz-Meister: Platz 16 beim Etat, Platz 5 in der Tabelle. Trotz bescheidener Mittel mischt Freiburg die Liga auf. Die Abwehr lässt nach den Bayern die wenigsten Tore zu. Nur bei den Stürmern läuft es nicht rund, lediglich Sebastian Freis hat schon einmal getroffen. dapd

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