Unternehmen

Gefoulter Puma-Chef gibt sich für 2013 pessimistisch

Donnerstag, 14. Februar 2013, 15:52 Uhr

Der Frust bei Franz Koch sitzt tief. Ende März muss der Vorstandschef von Puma auf Geheiß des Großaktionärs PPR seinen Posten räumen. Für Koch ein klares „Foul": „Die Entwicklung hat auch mich überrascht", sagte er bei Vorlage der Jahreszahlen für 2012. Der 33-Jährige beklagt vor allem die fehlende Entscheidungsfreiheit. Natürlich habe er damit gerechnet, dass er eng mit seinem Vorgänger Jochen Zeitz zusammenarbeiten würde, der bis vor wenigen Monaten an der Spitze des Verwaltungsrats stand. Dass seine Rolle als CEO die längste Zeit nur im Doppelpack mit Zeitz ausgeübt werden konnte, sei ihm aber nicht klar...