Sonntag, 30. Juni 2013, 01:45 Uhr

Chilene züchtet Vogelspinnen als Haustiere

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Der chilenische Agrarwissenschaftler Juan Carlos Orellana hält zwei Boxen mit Spinnen in den Händen, die er zu einem Geschäft für exotische Tiere in Batuco, etwa 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago, bringen will. Auf seiner Farm züchtet Orellana seit einigen Jahren Vogelspinnen und exportiert sie mit großem Erfolg nach Europa, Asien und in die USA. Dort werden sie als Haustiere gehalten. Agence France-Presse/Getty Images

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Ein Kind schaut sich im Laden in Batuco die Tiere genau an. Trotz ihrer Größe sind die Vogelspinnen für Menschen nicht gefährlich. Agence France-Presse/Getty Images

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Schon als er Agrarwissenschaften studierte, sammelte Orellana (links) in seinem Haus Vogelspinnen und begann, sie übers Internet zu verkaufen. Agence France-Presse/Getty Images

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Eine von den etwa 5.000 auf Orellanas Farm gezüchteten Spinnen beim Verzehr eines Wurms. Die Vogelspinnen kosten zwischen 1,50 Euro und 19 Euro. Jeder kann sie kaufen unter der Bedingung, sie einmal pro Woche mit Kakerlaken oder lebenden Würmern zu füttern. Agence France-Presse/Getty Images

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Seine Spinnen sammelt Orellana in den Bergen nahe Santiago. Auf seiner Farm in Batuco züchtet er die seltensten Exemplare. Agence France-Presse/Getty Images

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30.000 Spinnen schickt Orellana jedes Jahr in luftdurchlässige Schachteln verpackt per Flugzeug auf die Reise. Am größten ist die Nachfrage in den USA. Agence France-Presse/Getty Images

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Kleine Schachteln mit neugeborenen Spinnen: Die Weibchen können bis zu 25 Jahre alt werden. In der chilenischen Zuchtstation gibt es Spinnen mit rotem oder rosafarbenem Hinterleib, kupferfarbenem oder gestreiftem Pelz, mehr oder weniger Haaren. Agence France-Presse/Getty Images

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Ein Spinnenei mit neugeborenen Vogelspinnen: Bis eine Spinne eine Größe erreicht, die sich gut verkaufen lässt, dauert es zwei bis drei Jahre. Agence France-Presse/Getty Images

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Orellana setzt bei seinem Personal auf Frauen: Die Pflegerinnen müssen streng darauf achten, dass die Tierchen sich nicht zu nahe geraten. Für den Menschen sind die Spinnen nicht gefährlich. Agence France-Presse/Getty Images

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In der Zuchtstation ist eine Frau in weißem Kittel, mit Mundschutz und Latexhandschuhen bei der Arbeit. Mediziner von der Universität Antofagasta bestellten bei Orellana vor kurzem einige Vogelspinnen, um zu untersuchen, ob das Spinnengift vielleicht sogar heilsam sein könnte. Agence France-Presse/Getty Images

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