Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsnote für Griechenland nach dem Schuldenrückkauf um sechs Stufen erhöht. Das neue Rating B- rangiert allerdings tief im spekulativen Bereich. Zuvor hatte die Bewertung auf "teilweisen Zahlungsausfall" gelautet. Die Heraufstufung resultiere aus der starken Entschlossenheit der Eurozone, Griechenland im gemeinsamen Währungsraum zu halten, begründete S&P.

Allerdings bleibe die Verschuldung selbst nach dem Schuldenrückkauf mit 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts eine drückende Last, urteilte S&P. Der Ausblick wurde als stabil bezeichnet, was darauf hindeutet, dass die Agentur in nächster Zeit an dem Rating festhalten dürfte. Als günstig bewerteten die Kreditwächter auch die Auszahlung der jüngsten Kredittranche von 34,3 Milliarden Euro an Athen.

In der vergangenen Woche hatte Griechenland den Schuldenrückkauf abgeschlossen. Das Land konnte Titel im Nominalwert von rund 32 Milliarden Euro für etwa 11,3 Milliarden Euro zurückkaufen. Damit wurden rund 20 Milliarden Euro an Schulden getilgt. Der Schuldenrückkauf war ein Kernstück für die Fortsetzung des internationalen Kreditprogramms.

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