Die Deutsche Telekom leitet einem Zeitungsbericht zufolge den Börsengang ihres britischen Mobilfunk-Joint-Ventures Everything Everywhere (EE) ein. Die Telekom peile den Gang aufs Parkett für die zweite Jahreshälfte an, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Unternehmenskreise. Etwa 25 Prozent des Gemeinschaftsunternehmens wollen die Deutsche Telekom und ihr Partner France Telecom an die Börse bringen.

Das könnte den beiden Konzernen jeweils mehr als eine Milliarde britische Pfund einbringen - 1,15 Milliarden Euro -, wie das Handelsblatt weiter schreibt. Sie erhofften sich eine Gesamtbewertung des britischen Mobilfunkunternehmens von bis zu zehn Milliarden Pfund. Die Vorbereitungen seien aber in einem sehr frühen Stadium. Auch die britische Sunday Times hatte über einen Börsengang von EE berichtet.

Bei der Deutschen Telekom war am Montagmorgen zunächst kein Kommentar zu bekommen.

Telekom und France Telecom hatten bereits vergangenes Jahr einen Börsengang ihres britischen Joint Ventures ins Spiel gebracht. "Ein Börsengang ist eine Möglichkeit, einen Teil der Wertsteigerung des Joint Ventures zu realisieren", hatte Finanzvorstand Timotheus Höttges im Dezember gesagt.

Der Finanzvorstand des französischen Telekomkonzerns, Gervais Pellissie, hatte bereits im November einen möglichen Börsengang zur Sprache gebracht. Ein solcher Schritt werde überprüft und könnte Ende 2013 erfolgen, hatte er seinerzeit gesagt.

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