Trotz Belastungen durch den Höhenflug des Franken hat die Swatch-Gruppe UHR.VX -1,03% Swatch Group AG Switzerland: SWX Europe CHF497,80 -5,20 -1,03% 29 Aug. 2014 17:30 Volumen (​15 Min. verzögert) : 171.792 KGV 14,93 Marktkapitalisierung 27,01 Milliarden CHF Dividendenrendite 1,51% Umsatz/Mitarbeiter 254.600 CHF ihr Jahresergebnis deutlich gesteigert. Der Umsatz des weltgrößten Uhrenherstellers mit Marken wie Omega, Tissot und Longines erreichte mit 8,1 Milliarden Schweizer Franken einen Rekordwert. Er wäre ohne die Stärke der Landeswährung um weitere 500 Millionen Franken höher gewesen, so das in Biel ansässige Unternehmen.

Der Start ins laufende Jahr sei mit einem ordentlichen Wachstum gut gelungen. Das dürfte sich fortsetzen, denn die Signale aus den Absatzmärkten seien positiv, schreibt der Konzern im Jahresbericht. Das langfristige Wachstumspotenzial für das Unternehmen wie auch die gesamte Uhrenindustrie in der Schweiz sieht Swatch bei 5 bis 10 Prozent pro Jahr. Die Schweizer Uhrenindustrie hat 2012 ein Rekordjahr erlebt.

Trotz des "nervösen wirtschaftlichen Umfelds" 2012 steigerte Swatch den Gewinn um 26 Prozent auf 1,61 Milliarden Franken und übertraf damit die Erwartung der Analysten von 1,49 Milliarden Franken deutlich. Für die Aktionäre zahlt sich dies in einer um einen auf 6,75 Franken erhöhten Dividende je Aktie aus.

Analysten sprachen von überzeugenden Zahlen. Die Aktie klettert in einem flauen Markt in Zürich um rund 3 Prozent auf 533 Franken. Die Bank Sarasin sieht trotz der jüngsten Aufwärtsbewegung den Kurs nicht als überhöht an. Die starke Marktposition und der Aufwärtstrend beim Ertrag rechtfertigten eine Buy-Empfehlung. Dagegen ist die Citibank "neutral" gestimmt. Ihr Kursziel liegt mit 495 Franken sogar unter dem aktuellen Stand. Gleichzeitig lobte Analyst Thomas Chauvet die hohe Profitabilität des Unternehmens. Er rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von 8 Prozent.

Wie andere Hersteller von Luxusgütern ist auch Swatch bislang relativ unbeschadet durch die globale Konjunkturflaute gekommen. Der Uhrenabsatz wurde durch die rege Nachfrage in China und die große Kaufneigung asiatischer Touristen bei Europa-Reisen beflügelt. Die hohen Wachstumsraten haben sich allerdings spürbar abgekühlt. Wurden 2011 noch fast 50 Prozent mehr Schweizer Uhren in China verkauft, waren es in den ersten elf Monaten 2012 nur noch knapp 5 Prozent.

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