Der Flugzeugbauer Boeing BA +0,64% Boeing Co. U.S.: NYSE $128,58 +0,82 +0,64% 18 Sept. 2014 16:00 Volumen (​15 Min. verzögert) : 2,70 Mio. NACHBÖRSLICH $128,58 0,00 % 18 Sept. 2014 19:33 Volumen (​15 Min. verzögert) : 25.687 KGV 19,14 Marktkapitalisierung 92,07 Milliarden $ Dividendenrendite 2,27% Umsatz/Mitarbeiter 525.220 $ hat sich wieder ein Stück von seinen ambitionierten Plänen für das neue Langstreckenflugzeug Dreamliner verabschiedet. Weil die rund 50 bislang ausgelieferten Maschinen des Typs derzeit am Boden bleiben müssen, verschiebt der US-Flugzeughersteller die Übergabe weiterer Maschinen an die Kunden. Die Flugzeuge dürfen derzeit nicht starten, weil überhitzte Batterien in den Maschinen mehrfach in Brand geraten waren.

Die zum TUI-Konzern TUI1.XE +4,76% TUI AG Germany: Xetra 11,77 +0,54 +4,76% 18 Sept. 2014 17:35 Volumen (​15 Min. verzögert) : 2,16 Mio. KGV 20,29 Marktkapitalisierung 3,22 Milliarden € Dividendenrendite 1,27% Umsatz/Mitarbeiter 244.438 € gehörende Fluggesellschaft Thomson Airways bestätigte, nicht wie geplant im Februar ein bestelltes Flugzeug zu erhalten. Ein neues Datum für die Inbetriebnahme des Dreamliner stehe noch nicht fest. Die Fluggesellschaft will nun sicherstellen, dass die Urlauber ihre gebuchte Reise dennoch antreten können. Dafür werden entsprechende Pläne gemacht, die beispielsweise den Einsatz anderer Flugzeugtypen vorsehen, falls sich die Dreamliner-Auslieferung noch weiter verzögert.

Auch die norwegische Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle NAS.OS +2,32% Norwegian Air Shuttle ASA Norway: Oslo kr229,80 +5,20 +2,32% 18 Sept. 2014 16:25 Volumen (​15 Min. verzögert) : 141.947 KGV N/A Marktkapitalisierung 7,90 Milliarden kr Dividendenrendite N/A Umsatz/Mitarbeiter 4.920.870 kr teilte mit, von Boeing über eine möglicherweise verspätete Auslieferung informiert worden zu sein. Die Norweger wollten das erste Flugzeug des Typs Ende April in Empfang nehmen. Nun müssen sie sich darauf einstellen, dass dies eventuell nicht klappt. In diesem Fall soll übergangsweise eine andere Maschine gemietet werden, damit Norwegian die geplanten Flüge bedienen kann.

Boeing kämpft mit einer Pannenserie im Zusammenhang mit Batterien an Bord der Maschinen. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hatte nach mehreren Vorfällen Mitte Januar ein Flugverbot für die Dreamliner verhängt. So war Anfang Januar bei einem Flugzeug nach der Landung in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts ein Feuer ausgebrochen. Eine Woche später musste eine weitere Boeing 787 wegen eines Brandes in Japan notlanden.

Aktuell darf der Dreamliner mit einer Ausnahmegenehmigung wieder in die Luft - allerdings nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und ohne Passagiere. Die Flüge sollen stattfinden, damit Boeing Messungen an dem elektrischen System des Fliegers vornehmen und die Ursache der Batterieprobleme ermitteln kann.

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