Wirtschaft

Geldmengenwachstum im Euroraum deutet nicht auf Inflationsrisiken

Mittwoch, 27. Februar 2013, 11:24 Uhr

Das Geldmengenwachstum im Euroraum bleibt sehr niedrig, was auf nur geringe mittelfristige Inflationsrisiken hindeutet. Im Januar hat sich das Geldmengenaggregat M3 zwar entgegen den Erwartungen etwas verstärkt, liegt aber weiter deutlich unter einem als riskant gesehenen Wert. Diese Wahrnehmung passt zur anhaltenden Konjunkturschwäche im Euroraum, die aus Sicht mancher Beobachter - gerade wegen fehlender Inflationsrisiken - weitere Zinssenkungen rechtfertigen würde.

Gleichwohl erwarten nur wenige Ökonomen, dass die EZB...

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