Bundesweit ist Pferdefleisch bislang in 79 Verdachtsproben nachgewiesen worden. Das teilte das Bundesverbraucherministerium am Mittwoch in Berlin mit. Zwei Wochen, nachdem ausländische Behörden erstmals eine Lieferung falsch deklarierter Lebensmittel mit Pferdefleisch nach Deutschland gemeldet hatten, haben danach die Lebensmittelkontrollbehörden bundesweit bereits insgesamt 1.323 Proben analysiert und ausgewertet.

Ministeriumssprecher Holger Eichele schlüsselte die Zahlen der Proben mit Pferde-DNA nach Bundesländern auf: 30 in Nordrhein-Westfalen, 13 in Hessen, zehn in Mecklenburg-Vorpommern, jeweils acht in Baden-Württemberg und Bayern, vier in Brandenburg sowie jeweils zwei in Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

"Bei den neuerlichen positiven Testergebnissen handelt es sich überwiegend um die Bestätigung bereits bekannter Fälle und Produkte, die bereits aus dem Handel genommen worden waren", sagte Eichele. In keiner von bisher 33 Proben sei das Tierarzneimittel Phenylbutazon nachgewiesen worden.

Zurückgerufene Produkte unter www.pferdefleisch-rueckrufe.de

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